Logo DISW

Seite

Auf der Seite www.seniorenaufstand.de ist ein kritischer Artikel zur geplanten Reform der Betriebsrente erschienen. Es wird befürchtet, dass nicht die Interessen der Versicherten, sondern die der Versicherungen vertreten werden.

Weiterlesen

In dem Artikel "Nach dem Riester-Flop der Betriebsrenten-Turbo?"  werden die geplanten Veränderungen in der Betriebsrente mit den Effekten der Riester-Rente in Bezug gesetzt. Anstelle von Reformen an Betriebs- und Riesterrente wird eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rente gefordert. Der Artikel kann als Beitrag zur Rentendiskussion betrachtet werden. Die Position des Bundesministeriums zur Reform der Betriebsrente können Sie ebenfalls online nachlesen.

Die AutorInnen der Seite vertreten die Auffassung, dass sich SeniorInnen zu wenig gegen Veränderungen in der Gesetzgebung wehren würden. Seniorenaufstand.de wurde von Mitgliedern der Seniorenarbeitskreise der IG Metall aus Kiel, Neumünster, Flensburg und Rendsburg initiiert.

Schließen


Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) möchte mit dem Projekt "Digitale Nachbarschaft" Ehrenamtliche in der Netzarbeit unterstützen. Durch das Portal können Sie je nach Bedarf Scouts in ihrer Nachbarschaft um Unterstützung bitten oder sich selbst zum Scout weiterbilden lassen.

Weiterlesen

Auf dem Portal ist auch eine Themenseite bereit gestellt, auf der Sie sich Informationsmaterial zu den gewünschten Themen zusammen stellen können. Wenn Sie Ihr Wissen weitergeben möchten, können Sie nach einem Webinar und bestandener Prüfung als Scout tätig sein.

Bei dem Verein DsiN erfahren Sie, ob es bereits geprüfte Scouts in Ihrer Nähe gibt.

Schließen


Der Landesseniorenrat nimmt Stellung zu dem Entwurf eines "Gesetzes zur Förderung der Freien Wohlfahrtspflege in Schleswig-Holstein", welcher zur Zeit im Landtag diskutiert wird. Begrüßt wird prinzipiell die gesetzliche Regelung der Verteilung von Finanzmitteln und die wohnortnahe Leistungserbringung. Der Seniorenrat Schleswig-Holsteins lehnt jedoch ab, dass ausschließlich die Dachverbände der Freien Wohlfahrtspflege gefördert werden sollen.

Weiterlesen

Lokale Vereine werden mit der Fokussierung auf die Dachverbände ausgeschlossen, diese kleinen Vereine haben laut dem Landesseniorenrat jedoch häufig die besseren Kenntnisse vor Ort. In seiner Stellungnahme wird daher gefordert

  • die Förderung mindestens zu einem großen Teil zweckgebunden an die Kommunen auszuschütten;
  • nur ehrenamtlich tätige Vereine und Verbände zu unterstützen, aber keine, die auch als Wirtschaftsunternehmen fungieren;
  • notwendige Erfolgskriterien der Arbeit so zu gestalten, dass sie ohne großen bürokratischen Aufwand einen guten Überblick über die Leistungen geben;
  • die weitere Förderung jährlich zu prüfen.

Die Begründung der einzelnen Punkte können Sie in dem Dokument des Landtages nachlesen. Den Gesetzesentwurf der CDU und den Änderungsantrag der FDP können Sie ebenfalls online nachlesen. Weitere Stellungnahmen und andere Dokumente zu dem Vorgang finden Sie z.B. mit dem Suchbegriff "18/3809" im Informationssystem des Landtages.

Schließen


Der Paritätische hat in den vergangenen Wochen versucht, der Rentendiskussion Öffentlichkeit zu geben. Dazu bezog der Wohlfahrtsverband Stellung zur Grundsicherung im Alter und zu geplanten Änderungen bei der Betriebsrente. Neben einer Anhebung und Stabilisierung des Rentenniveaus auf 50 Prozent soll die Rente armutsfest ausgestaltet werden. Private Vorsorgesysteme wie Riester- und Betriebsrente werden kritischen betrachtet.

Weiterlesen

„Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der alten Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, um 4,7 Prozent gestiegen und hat sich damit seit Einführung der Altersgrundsicherung im Jahr 2003 mehr als verdoppelt“, rechnet Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands vor. „Immer mehr Menschen stürzen im Rentenalter direkt in die Armut“, kritisiert Schneider und weist darauf hin, dass ein weiterer Anstieg der Altersarmut vorprogrammiert sei, sofern nicht umgehend politisch gegengesteuert werde. „Ein System, das es zulässt, dass alte Menschen massenhaft zum Sozialamt geschickt werden, und wegen zu niedriger Leistungen schließlich bei Lebensmitteltafeln auftauchen, ist eines Sozialstaats nicht würdig“, so Schneider, „eine Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung ist ebenso unumgänglich wie eine Reform der Grundsicherung selbst.“

Die Forderung der Kanzlerin, die Rentenfrage aus dem Wahlkampf herauszuhalten, hält Schneider für völlig abwegig: „Es kann nicht angehen, dass ausgerechnet eine der Kernfragen unseres Sozialstaats, ob nämlich dieser Staat einen auskömmlichen Lebensabend garantiert oder nicht, aus dem Wahlkampf herausgehalten und hinter verschlossenen Türen ausgehandelt werden soll. Wir brauchen eine offene Diskussion und einen Wettstreit der politischen Ideen, um der wachsenden Altersarmut mit klugen Konzepten wirksam zu begegnen“, so Schneider.

Der Verband reagiert auf eine Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts, laut der die Zahl der BezieherInnen von Grundsicherung im Alter 2015 erneut auf nun 536.121 Menschen gestiegen ist.

Es kommt auch Kritik vom Paritätischen an den Plänen der Bundesregierung zur Förderung der Betriebsrente. Diese wird, ähnlich wie die Riester-Rente, als Irrweg der Privatisierung beschrieben. Auch hier wird die Stärkung des gesetzlichen Rentenniveaus gefordert.

Schließen


Für viele Menschen bedeutet ein Umzug im Alter eine Herausforderung: Es haben sich viele Dinge angesammelt, die eventuell entsorgt werden müssten, organisatorischen Fragen können insbesondere für Alleinstehende eine große Hürde sein. Eine selbst entwickelte Mappe mit Tipps zum Umzug stellt das Seniorenbüro Neumünster zur Verfügung.

Weiterlesen

Die Umzugsmappe richtet sich vor allem an SeniorInnen, sie beinhaltet Checklisten zur Zeitplanung, Wohnungsübernahme oder -auflösung sowie Informationen zu hilfreichen lokalen Angeboten. Ehrenamtliche HelferInnen stehen Interessierten von Beginn an bis zum Einzug in die neue Wohnung zur Seite.

Das Seniorenbüro in Neumünster bietet auch Beratung zum Wohnen im Alter an.

Schließen


Anlässlich des heutigen "Internationalen Tag der Pflege" würdigte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die tägliche Leistung der Pflegefach- und Pflegehilfskräfte. Sie geht auch auf die Änderung durch Pflegestärkungsgesetze ein, zu denen Sie mehr in unserer Reihe zum Pflegenotstand lesen können.

Weiterlesen

Die Ministerin beschreibt die professionelle Pflege als eine der wichtigsten Dienstleistungen in der Gesellschaft: "Es ist deshalb auch dringend erforderlich, dass die Pflegekräfte bundesweit angemessen entlohnt und die Arbeitsbedingungen verbessert werden."

Bei ambulanten Pflegediensten und in Pflegeheimen arbeiten in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Trotzdem herrscht Fachkräftemangel in der Pflege. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssten laut der Ministerin vielfältige Anstrengungen unternommen werden, um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Durch die geplante Reform der Pflegeberufe soll die Ausbildung attraktiver werden, die Fachkräfte sollen "für ihre vielseitigen Aufgaben in den unterschiedlichen Versorgungsbereichen bestens qualifiziert" werden. Frau Schwesig sieht "... darin auch eine große Chance, den Beruf - in dem immer noch überwiegend Frauen tätig sind - durch eine angemessene Vergütung weiter aufzuwerten und so mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen. Gute Bezahlung beginnt schon in der Ausbildung: Deshalb wird die Ausbildung für die Azubis im neuen Pflegeberuf bundesweit kostenfrei sein. Statt Schulgeld zu zahlen, sollen sie eine Ausbildungsvergütung erhalten".

Neben den mit dem Pflegeberufsgesetz angestrebten Verbesserungen sei es aber auch wichtig, dass Angehörigen, die die häusliche Pflege ganz oder teilweise übernehmen, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf erleichtert wird. Derzeit werden in Deutschland 1,85 Millionen Menschen zu Hause gepflegt - zwei Drittel davon ausschließlich durch Angehörige. Die Familienpflegezeit soll dies ermöglichen und die notwendige zeitliche Flexibilität bringen.

Dazu gelten laut dem Ministerium seit dem 1.1.2015 folgenden Regelungen:

  • 10-tägige Auszeit im Akutfall mit Lohnersatzleistung
  • Beschäftigte, die kurzfristig Zeit für die Organisation einer neuen Pflegesituation benötigen, können im Rahmen der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung bis zu zehn Tage der Arbeit fernbleiben. Neu ist, dass dies mit einem Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld verbunden wird - eine Lohnersatzleistung, die den Verdienstausfall in dieser Zeit zu einem Großteil auffängt.
  • Sechs Monate Pflegezeit mit zinslosem Darlehen
  • Beschäftigte haben wie bisher einen Anspruch auf eine vollständige oder teilweise Freistellung von bis zu sechs Monaten. Dieser Anspruch wurde durch einen Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen ergänzt.
  • Familienpflegezeit als Rechtsanspruch mit zinslosem Darlehen
  • Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit: Beschäftigte sind für die Dauer von bis zu 24 Monaten bei einer verbleibenden Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Auch sie haben Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen, um die Einkommenseinbußen abzufedern.

Umfassende Informationen und Hilfen gerade für pflegende Angehörige bietet das Pflegetelefon des Bundesministeriums. Es ist unter der Nummer 030-0179131 von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 18 Uhr zu erreichen - auf Wunsch vertraulich und anonym.

Schließen


Seit 2012 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. 10.000 Euro sollen den Bewerbern zwei Jahre lang Grundlage sein, um innovative Ideen zur besseren Integration von Menschen mit Demenz umzusetzen. Zurzeit läuft die fünfte und letzte Anerkennungsphase, mit der das Ministerium bundesweit 500 regionale Projekte angeschoben haben möchte. Zehn Lokale Allianzen aus Schleswig-Holstein trafen sich am 03.05.2016 in Kiel.

Weiterlesen

In Schleswig-Holstein sind bisher drei Lokale Allianzen aus der Förderung ausgeschieden, fünf befinden sich noch in der Förderphase und fünf weitere hoffen, ab September starten zu können. Zehn dieser 13 Initiativen trafen sich jetzt auf Einladung des Kompetenzzentrums Demenz im Landesministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung.

Die Projektleiter kamen aus Flensburg, Neumünster, Lübeck, Husum, Büdelsdorf, Norderstedt, Ostholstein, Herzogtum-Lauenburg und von Sylt. Bei allen Projekten steht die Aufklärung über die Erkrankung, die Sensibilisierung der Bevölkerung für ein gutes Miteinander und die Schaffung entsprechender Strukturen im Vordergrund. Um diese Ziele zu erreichen, werden vor Ort möglichst viele Partner mit einbezogen. Das geschieht durch direkte Ansprachen und durch die vielfältigen Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Schulungen sowie Informations- und Beratungsangebote. Häufig wird das Kompetenzzentrum Demenz im Vorfeld oder für die Durchführung mit einbezogen. Im September 2016 ist das nächste Treffen geplant.

Schließen


Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich für den Deutschen Bürgerpreis 2016 bewerben, das diesjährige Motto lautet "Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben". Die BewerberInnen nehmen zunächst auf Landesebene am Wettbewerb teil. Wer in Schleswig-Holstein zu den PreisträgerInnen gehört, geht automatisch ins Rennen um den bundesweiten Bürgerpreis.

Weiterlesen

Mit dem regionalen Wettbewerb des Deutschen Bürgerpreises wollen der Sozialausschuss des Landtages und die Sparkassen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr zum dreizehnten Mal herausragendes ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen. Es können sich alle Personen und Projekte bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich ehrenamtlich für das Miteinander vor Ort einsetzen und Menschen Türen für ein integriertes Leben in der Gesellschaft öffnen.

Im regionalen Wettbewerb können sich die Nominierten und PreisträgerInnen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im Sommer wählt eine Jury die Nominierten und PreisträgerInnen aus. Die Preisverleihung findet im November in der Sparkassenakademie in Kiel statt.

Der Deutsche Bürgerpreis für Schleswig-Holstein zeichnet ehrenamtliches Engagement in den drei Kategorien ‚U 21‘, ‚Alltagshelden‘ und ‚Lebenswerk‘ aus.

Die Bewerbungsunterlagen und Informationen rund um den Deutschen Bürgerpreis für Schleswig-Holstein sind online verfügbar. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.

Schließen

 

Die Gruppe Ruhestand des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) organisiert das einwöchige Seminar an der Ostsee. Es soll dabei nicht ausschließlich Bildung und Wissenschaft für sehbeeinträchtigte ältere Menschen, sondern auch Entspannung geboten werden.

Weiterlesen

Thematisiert wird ein breites Spektrum: Alter und Altern in der neuen deutschen Literatur; das hundertjährige Jubiläum des DVBS; Fragen und Probleme zu Augenerkrankungen; Selbstheilkräfte, Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten; schuldenfreies Lebens im Alter und die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze; die Neuordnung des Bundesteilhabegesetzes und der Eingliederungshilfe; Würde im Alter; Palliativmedizin sowie Sterbehilfe.

Eine Anmeldung ist bis zum 30.06.2016 notwendig, die Kosten für die gesamte Woche, inklusive Verpflegung und Unterkunft, betragen 450 Euro.

Eine genaue Tagesordnung, Hintergrundinformationen und Anmeldebogen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie online.

Schließen


Um allein lebenden älteren Menschen mehr soziale Teilhabe und eine ausgewogenere Ernährung zu ermöglichen, werden neue Mittagstische durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) unterstützt.

Weiterlesen

Die Mittagstische, welche innerhalb der Startwoche vom 10. bis zum 15.10.2016 unterstützt werden, sollen älteren Menschen sowohl gesündere Ernährung als auch eine Möglichkeit bieten, mit anderen Menschen verstärkt in Kontakt zu treten.

Alle notwendigen Dokumente und Informationen, wie Akteure aus der Seniorenarbeit die Unterstützung erhalten können, finden Sie auf der Homepage der BAGSO. 200 Mittagstische sollen bundesweit durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert werden.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}