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Wichtige Voraussetzungen für eine aktive und gesundheitsfördernde Lebensgestaltung sind entsprechende Angebote für Seniorinnen und Senioren auf kommunaler Ebene. Die BAGSO führt das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ durch. Sie können sich an den Onlinebefragungen zum Projekt beteiligen.

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Das Angebot zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf kommunaler Ebene kann durch moderierte Prozesse unter Beteiligung möglichst vieler Akteure in der Seniorenarbeit deutlich verbessert werden.

In Online-Befragungen ermittelt die BAGSO, ob
a) Fachkräfte in den Kommunalverwaltungen von Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie
b) Akteure in der Seniorenarbeit (z.B. in Wohlfahrtsverbänden, Seniorenbüros und -beiräten)
auf der Basis der Gegebenheiten vor Ort entsprechende partizipative Prozesse in Eigenregie umsetzen können und welche Unterstützung sie ggf. für sinnvoll erachten.

In einer weiteren Befragung ermittelt die BAGSO, ob Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheits-, Demografie- oder tangierenden Berufen Interesse haben, Kommunen in einem partizipativen Prozess zur Gesundheitsförderung im Alter zu unterstützen bzw. welchen konkreten Bedarf sie ggf. an fachlichen oder methodischen Zusatzqualifikationen haben.

Eine Teilnahme an den Befragungen ist bis zum 9. Oktober 2015 möglich.

Es sind alle o.g. Zielgruppen eingeladen, sich an den Online-Befragungen zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

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Moderater Sport und Bewegung sind bekanntlich die beste Medizin, um Verschleißerscheinungen, die sich mit zunehmendem Alter am Bewegungsapparat bemerkbar machen können, entgegenzuwirken. Der Landessportverband Schleswig-Holstein lädt alle Interessierten am 22. September 2015 zu einem Vortrag von Dr. Sönke Sönnichsen aus dem Orthopaedicum Kiel ein.

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Während dieses Vortrages erhalten Sie Informationen über Osteoporose, Arthrose, Abnahme der Muskelkraft und Sturzgefährdung sowie über die Möglichkeiten der Prävention durch Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichende Vitamin D - Versorgung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit für Diskussionen und Fragestellungen.

Zeit und Ort: Am 22. September 2015, 18.00-20.00 Uhr im „Haus des Sports“, Hans-Hansen Saal, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel
Zielgruppe : Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen und Verbänden sowie weitere Interessierte.
Die Teilnahme ist kostenlos! Es wird um Anmeldung gebeten unter folgender E-Mail Adresse:
brigitte.roos@lsv-sh.de , Brigitte Roos, Referentin für Seniorensport Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
www.lsv-sh.de

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Die Hochschule für Gesundheit in Bochum veranstaltet gemeinsamt mit dem Institut für Arbeit und Technik (IAT) am 24.09.2015 ein öffentliches Symposium zum Thema Wohnformen im Alter.

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Im Zentrum des Symposiums steht der Wunsch vieler Menschen, trotz Pflegebedarf in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Es werden aber auch neue Wohnformen, die weniger Heimcharackter haben sollen, thematisiert. Menschen, bei denen bereits Demenz diagnositiziert wurde, sollen z.B. im Alltag Anknüpfungspunkte an die eigene Vergangenheit finden können, um selbstbestimmt leben zu können. Dabei wird auf die Rolle verschiedener  Disziplinen eingegangen: Architektur, Stadt- und Raumplanung, Technik, gesundheitliche Versorgung und soziale Netzwerke können einen Beitrag leisten.

Wo: Hochschule für Gesundheit (hsg), Gesundheitscampus 6-8, 44801 Bochum

Wann: 24.09.15, 11:45

Die Anmeldung und das komplette Programm können Sie herunterladen.

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Der Bundesverband der Volkssolidarität kritisiert die Verrentung von über 63jährigen, die Leistungen des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II) erhalten.

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Eine ersatzlose Streichung dieser Zwangsverrentung wird gefordert. Dabei bezieht sich die Volkssolidarität auf das Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts vom 19. August 2015, welches diese "Zwangsverrentung" eines 63jährigen bestätigte. Die Betroffenen müssen wegen des unfreiwillige vorzeitigen Renteneintrittes die Abschläge bei der Altersrente akzeptieren. Pikanterweise werden diese Abschläge durch das neue Renteneintrittsalter von 67 Jahren höher.

Die Rechtsgrundlage dieser Entscheidung sorgt also dafür, dass Arbeitslose keine existenzsichernde Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt finden. Die Politik gibt sich laut Volkssolidarität damit zufrieden, dass ältere Langzeitarbeitslose durch Abschläge auf eine Mini-Rente herabgestuft werden und somit in Altersarmut landen.

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Wir berichteten bereits über die Gesetzgebungsprozesse zu Pflegekammern in den nördlichen Bundesländern. Lesen Sie hier nun mehr zu der Lage in den südlichen Bundesländern, mit der wir unsere Reihe zum Pflegenotstand fortsetzen.

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Teilweise wird die Errichtung einer Pflegekammer noch diskutiert. Die Argumente für eine Pflegekammer lassen sich am Besten nachvollziehen, wenn man die Thematik "Pflegenotstand" betrachtet. Daraus folgt auch, dass das geplante Pflegestärkungsgesetz II den Pflegenotstand nicht alleine auflösen kann.

Knapp 30 000 BürgerInnen aus Nordrhein-Westfalen haben sich im Juli in Form einer Petition für eine Pflegekammer ausgesprochen. Die Unterschriftenliste soll nun an das Landesministerium übergeben werden.  Der Pflegerat NRW organisiert am 15.09.15 eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Landtagsmitgliedern.

Auch in Hessen haben sich mehrere Organisationen zu einem Landespflegerat zusammengeschlossen. Diese führte im Juni eine Auftaktveranstaltung durch, es wurde dabei vor allem der langsame Gesetzgebungsprozess in Hessen kritisiert. Durch die Grünen steht die Gründung einer Pflegekammer in dem Koalitionsvertrag, andere Bundesländer sind in dem Prozess jedoch viel weiter.

In Thüringen sind bisher keine konkreten Anzeichen für die Einführung einer Pflegekammer zu erkennen. In dem thüringischen Koalitionsvertrag heißt es, dass eine Pflegekammer eingerichtet wird, "wenn die betreffenden Akteurinnen und Akteure dies einfordern und es zur Stärkung des Berufsfeldes der Pflege beiträgt."

Bereits 2011 sprachen sich in Sachsen eine Mehrheit der befragten Pflegekräfte für die Einführung einer Pflegekammer aus, reagiert hat die Landesregierung in den Folgejahren nicht. Dies berichtet der Vorsitzende des sächsischen Pflegerates.

Im Saarland sind die Beschäftigten in der Pflege, ähnlich wie in Bremen, in der Arbeitskammer Mitglied. In der Arbeitskammer wurde die Stelle eines Pflegereferenten geschaffen, welches der Pflegerat als politische Maßnahme zur Verhinderung einer Pflegekammer sieht. Auch wurde der Zusammenschluss mit der rheinland-pfälzischen Pflegekammer thematisiert.

In Rheinland-Pfalz ist die Pflegekammer bereits beschlossene Sache, das Bundesland gilt damit als Vorreiter in der Republik. In die Arbeit und Rolle der Pflegekammer kann bereits Einblick genommen werden.

In Baden-Württemberg wurde im März 2015 eine Unterschriftenliste zur Einführung einer Pflegekammer an die Pflege-Enquete des Landtages übergeben. Im Juli gab es zu der Thematik der Pflegekammer eine öffentliche Anhörung. Im Januar 2016 wird die Pflege-Enquete dem Landtag abschließend berichten.

In Bayern wurde die Errichtung einer Pflegekammer zwar versprochen, ein Gesetzgebungsverfahren wurde bis jetzt jedoch nicht eingeleitet, trotz Petitionen und Demonstrationen. Ein geplanter Pflegering steht in dem Verdacht, vor allem für Träger und ArbeitgeberInnen zu sprechen.

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Wir berichteten bereits über das zweite Pflegestärkungsgesetz, kurz PSG II. Nun hat die Bundesregierung zum PSG II einen Kabinettsbeschluss gefasst. Anlässlich dieses Beschlusses weisen wir auf weitere Stellungnahmen von Verbänden hin. Lesen Sie für weitere Hintergründe unseren ausführlichen Artikel zum Entwurf des PSG II.

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Nach dem Kabinettsbeschluss wird nun am 07.09.15 eine nicht öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses statt, in der der Gesetzesentwurf thematisiert wird und anschließend zur Diskussion in das Parlament übergeben werden kann. Zu einer Diskussion gehören verschiedene Meinungen, daher weisen wir hier auf weitere Stellungnahmen hin. Beachten Sie auch unsere weiteren Artikel zum Thema Pflegenotstand.

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (Devap) sieht nur eine schwache Stärkung der Pflege. Bemängelt wird vor allem, dass der Betrag für die vollstationäre Pflege in § 43 SGB XI nicht ausreicht, um die von der jeweiligen Einrichtung mit der Pflegekasse verhandelte Pflegevergütung zu decken. Die Differenz zahlt der Pflegebedürftige als pflegebedingten Eigenanteil. Auch Unterkunft und Verpflegung des Pflegebedürftigen in der Einrichtung, die Investitionskosten der Pflegeeinrichtung und je nach Bundesland eine Ausbildungsumlage werden von den Pflegebedürftigten verlangt. Pflege wird laut Devap zu flächendeckender Altersarmut führen, wenn nicht jetzt die Versicherungsleistungen drastisch erhöht werden.

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) fordert eine stimmberechtigte Beteiligung der Betroffenenverbände. Obwohl die Pflegebedürftigten den Hauptanteil der Pflege tragen, haben ihre Interessenverbände kein Stimmrecht bei den Entscheidungen im Qualitätsausschuss. BewohnerInnen stationärer Einrichtungen trugen 2013 47% der Kosten selbst, 43% übernahm die Pflegeversicherung und 10% deckten die Leistungen der Sozialhilfe.

Die Deutsche Alzheimergesellschaft begrüßt die bessere Berücksichtigung Demenzkranker. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt zu größerer Gerechtigkeit für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Es wird gewürdigt, dass Pflege nun nicht mehr nur als Körperpflege, Ernährung und Mobilität definiert wird.

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Seit 2013 existiert die zweite Auflage des Projektes WeDO. Mehrere Organisationen aus europäischen Staaten haben sich als Ziel gesetzt, Lernerfahrungen und gute Praxisbeispiele auszutauschen um Würde und Wohlbefinden älterer Menschen zu stärken.

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An dem Projekt WeDO2 sind Organisationen aus Belgien, Österreich, Vereinigtem Königreich, Polen, Deutschland, Griechenland und den Niederlanden beteiligt. Das Kürzel WeDO steht für "For the Wellbeing and Dignity oder Older people", also für das Wohlbefinden und Würde älterer Menschen. Nun hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), eine der Projektmitglieder, Materialien in deutscher Sprache veröffentlicht. Mit der Hilfe der Materialien sollen sich Menschen für die Verbesserung von Würde und Wohlbefinden älterer Menschen einsetzen; mit Älteren über die Wahrnehmung ihrer Rechte diskutiert; mit informell und professionell Pflegenden und PolitikerInnen über die Verbesserung von Lebensqualität und Pflege diskutiert; die Pflegequalität in Einrichtungen verbessert sowie Altersstereotypen abgebaut werden. Wenn Sie mögen, können Sie sich zu einen dieser Zwecke folgendes Material herunterladen:

Eine Einführung in das Trainingsmaterial.

Den Trainingsleitfaden mit drei Schritten bzw. 9 Aktivitäten, der in verschiedenen Variationen angewandt werden kann.

Das Trainigsmaterial steht in deutsch sowie in flämisch, französisch, niederländisch, griechisch, polnisch und englisch zum Download bereit.

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Am 9. und 10. Oktober findet in Hamburg zum 13. Mal der Gesundheitspflege-Kongress statt. Der Veranstalter ist Springer-Medizin.

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Über die vergangenen Gesundheitspflegekonkresse in Hamburg können Sie sich online informieren.  Das komplette Programm können Sie herunterladen.

Wo: Radisson Blu Hotel, Marseiller Straße 2, 20355 Hamburg

Wann: 09.10.15, 9:00 bis 19:30; 10.10.15, 9:00 bis 18:00. Die Zeiten variieren je nach ausgewähltem Programm.

Die Kosten sind hoch, für beide Tage sind ermäßigt 150 €, ohne Ermäßigung 170 € fällig. Einige Workshops kosten je 25 € zusätzlich.

Die Anmeldung erfolgt schriftlich oder online.

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Auf der Fachtagung sollen mit Hilfe von Podiums- und Plenumsdiskussion, Vorträgen und Workshops Themen wie aktive PatientInnenbeteiligung und Aufklärung durch Neue Medien erarbeitet werden.

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Das vorläufige Programm können Sie bereits online einsehen. Im Anmeldeformular müssen Sie sich für einen der vier Workshops entscheiden. Sie haben also die Wahl, sich mit "Patient-Arzt-Kommunikation", "Gesundheitsinformationen online", "Wenn aus Kommunikation Kooperation wird / Schnittstellen übergreifende Versorgung" oder "Kultursensible Gesundheitsinformationen" zu beschäftigen.

Wo: Universitätsclub Bonn

Wann: 29.09.15, 10:30 - 16:30

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Update 04.09.15: Anlässlich dieser Fachtagung bietet die BAGSO den Ordner "Alles im Blick - Meine Gesundheit" vergünstigt an.

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Das Deutsche Zentraum für Altersfragen (DZA) gibt die Zeitschrift "informationsdienst altersfragen" heraus. In der aktuellen Ausgabe wird sich der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit gewidmet.

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Der Pflegenotstand in Deutschland hat auch zur Folge, dass viele Menschen pflegebedürftige Angehörige lieber selbst pflegen. Knapp die Hälfte aller Pflegebedürftigen erhalten nur Pflegegeld, die Pflege erfolgt also vermutlich nur informell. Die Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, müssen aufgrund der geringen Höhe des Pflegegeldes meist jedoch auch anderer Arbeit nachgehen. Diese Zusammenhänge werden in der Ausgabe der Zeitschrift weiter aufgeschlüsselt. Klar ist, dass diese Thematik für viele Menschen eine große Wirksamkeit im Alltag hat.

In der Zeitschrift wird erstens die Evaluation des Modellprojektes "Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf" in Brandenburg vorgestellt. In dem Projekt sollten durch eine Vereinbarkeitskoordinatorin geschulte bürgerschaftlich engagierte Personen Informationen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für betroffene Angehörige und Unternehmen verbreiten.

Zweitens wird in dem Beitrag "Who cares – Pflegst Du schon?" über Bedarf und vorhandene Maßnahmen und Rechte zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in Ländern der Europäischen Union berichtet. Aus der Bestandsaufnahme heraus werden politische Schlussfolgerungen und Empfehlungen abgeleitet.

Drittens wird aus der Praxis der Firma Villeroy & Boch berichtet und individuelle Lösungen zur Vereinbarkeitsproblematik vorgestellt. Dazu gehören z.B. flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Zeiten.

Die Ausgabe der Zeitschrift können Sie wie üblich online lesen.

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