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Fernbusse sind eine Alternative für alle Generationen, bieten aber SeniorInnen einige Vorteile. Die Verbraucherzentralen haben nun eine Umfrage gestartet, um die Zufriedenheit der NutzerInnen mit dem Angebot, der Verfügbarkeit und der Püntklichkeit zu ermitteln. Es sollen Verbesserungsmöglichkeiten im Fernbusmarkt ermittelt werden.

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Fernbusfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ältere Menschen profitieren von, vor allem bei frühen Buchungen, günstigen Preisen. Einige Anbieter halten für SeniorInnen einen eigenen Tarif bereit. Seitdem der Markt Anfang 2013 geöffnet wurde, haben sich Angebot und Streckennetz deutlich erweitert. Durch das engere Fernbusnetz können Sie möglicherweise eine direktere Verbindung zu ihrem Reiseziel finden. SeniorInnen gelten bis jetzt trotz der Vorteile als eher zurückhaltende NutzerInnen des Angebotes. In Schleswig-Holstein kommt das Fernbusangebot für nur 34% der Befragten in Frage (Bund: 46%).

Um Probleme und Verbesserungsbedarf im Fernbusmarkt zu ermitteln, die hinter der geringen Nutzung stehen, starten die Verbraucherzentralen eine Umfrage. Bis zum 30. September 2015 können Sie an der Umfrage teilnehmen. Die Umfrage umfasst 4 schnell beantwortete Seiten.

Fernbusse können eine günstige und umweltfreundliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln darstellen. Die Fahrgäste sollten ihre Rechte kennen. Auf der Seite der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein finden Sie Ihre Fahrgastrechte zusammengefasst. "Fernbusunternehmen müssen ihre Kunden zum Beispiel auch am Busbahnhof über ihre Rechte informieren. Bei Verspätungen müssen sie ihre Fahrgäste frühzeitig benachrichtigen", berichtet Juristin Hanna Doreen Jeske. Die Umfrage soll auch klären, ob diese Information tatsächlich erfolgt.

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Laut einem Beitrag des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule zum Pflegereport 2015 fehlen bis 2030 mindestens 350 000 Kräfte in der Versorgung von Pflegebedürftigen, darunter rund 130 000 Pflegefachkräfte.

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Der Bericht des IAT bildet das achte Kapitel des Pflegereportes 2015. Dieser wird vom wissenschaftlichen Institut der AOK herausgegeben. Er umfasst mehr als 200 Seiten. Ob sich eine Bestellung für Sie lohnt, können Sie aus dem Inhaltsverzeichnis oder der sechsseitigen Zusammenfassung entnehmen.

Die Kräfte werden in der vollstationären Pflege, Tagespflege, ambulanten Pflege, Pflege-Wohngemeinschaften und in der Hospizarbeit benötigt. Die anfangs genannten Zahlen beziehen sich auf beziehen sich auf nötige MitarbeiterInnen, umgerechnet entsprechen diese Zahlen rund 250 000 bzw. 100 000 Vollzeitstellen. Am Arbeitsmarkt stehen aber bereits heute kaum noch Fachkräfte des „Kernberufs“ Pflege zur Verfügung. Umfassende Anstrengungen sind nötig, um die Lücke zu schließen.

Christoph Bräutigam, Michaela Evans und Josef Hilbert ermitteln in ihrem Beitrag den Personalbedarf in den verschiedenen Wohn- und Versorgungsformen für Pflegebedürftige und zeigen Ansätze auf, den künftigen Personalbedarf zu decken. Denn die unterschiedlichen Versorgungsformen werden künftig verschärft um qualifiziertes Personal konkurrieren, untereinander und auch mit den Krankenhäusern. Einen wesentlichen Ansatzpunkt wird in der beruflichen Qualifizierung gesehen. In den Pflegefachberufen schließen jährlich rund 30 000 AbsolventInnen erfolgreich ihre Ausbildung ab. Diese Zahlen sind kaum noch ausreichend, um die Zahl der Beschäftigten auch nur stabil zu halten. Mit den ab 1995 besonders geburtenschwachen Jahrgängen könnten die Ausbildungszahlen kräftig sinken. Zudem werden in den nächsten Jahren altersbedingt immer mehr Pflegefachkräfte ausscheiden. Schon diese Ausfälle zu kompensieren würde also eine deutliche Ausweitung der Ausbildungskapazitäten erfordern. Auch die Ausweitung des Beschäftigungsumfangs, der Erwerbsbeteiligung und der Berufsverweilzeit müssen angegangen werden.

Das Berufsfeld konkurriert zunehmend um Nachwuchs mit anderen Branchen, denen ein besserer Ruf anhaftet. Eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Berufs wird durch Imagekampagnen allein nicht zu erreichen sein. Deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Fachkräfte-Vergütung sowie eine Aufwertung der Pflege durch Akademisierung könnten laut dem Bericht dazu beitragen, neue Zielgruppen für eine berufliche Laufbahn in der Pflege zu gewinnen.

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SeniorInnen stellen durch eine bessere Gesundheit, vorhandene Zeit und höhere Bildung große Potenziale für die Gesellschaft zur Verfügung. Es geht bei Seniorenpolitik also nicht nur um Politik für SeniorInnen, sondern vor allem um die Gestaltung durch SeniorInnen. Potenziale sollen durch den Ansatz des Aktiven Alterns Raum zur Entfaltung bekommen. Ein Flyer der Landesregierung Schleswig-Holstein gibt einen Überblick über beteiligte Akteure und die jeweiligen AnsprechpartnerInnen im Land.

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Die Umsetzung vor Ort wird dabei durch die Beteiligten unterstützt:

Der Paritätische Schleswig-Holstein bietet seniorenpolitsche Workshops für Kommunen und die Initiierung sowie Entwicklung von Bürgernetzwerken für quartiersbezogene und selbstorganisierte Nachbarschaftsprojekte an.

Im Netzwerk seniorTrainerin engagieren sich ältere Menschen ehrenamtlich und entwickeln Projekte.

Auf dieser Homepage wird über Aktivitäten, Progamme und Best-Practice-Beispiele zu Themen eines guten Lebens im Alter berichtet.

Mit dem Internetportal engagiert-in-sh.de werden Informationen und Hilfen zum bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement gebündelt.

Politische Akteure und InteressenvertreterInnen für die politischen Belange älterer Menschen sind die zahlreichen kommunalen SeniorInnenvertretungen und deren Dachverband, der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein.

Auf dem hier bereitsgestellten Flyer "Gutes Leben im Alter - Seniorenpolitik für Schleswig-Holstein" finden Sie zu allen Akteuren AnsprechpartnerInnen sowie zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.

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Die Seniorenakademie Lübeck an St. Marien versteht sich als offenes kirchliches Angebot für Menschen, die endlich Zeit für Bildung haben. Es werden Kurse zu Sprachen, Computern, Tablets und Smartphones, Literatur, Philosophie, Gesundheit, Biografiearbeit und Kunstreisen angeboten.

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Das Programm für das zweite Semester 2015 können Sie wie üblich online herunterladen, oder in der Holstenstraße 14-16 bzw. an anderen Orten in  Papierform erhalten.

Zusätzlich zu den genannten Kursen sind Vorträge, Führungen und Ausflüge im Angebot.

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Zu einem Bürgerdialog für den Aufbau eines Nachbarschaftsnetzwerks laden der Ortsverein der AWO (Arbeiterwohlfahrt) und das Service- und Wohnzentrum in Mildstedt am 30. Juni ab 14.00 h in den Kirchspielskrug in Mildstedt ein. Die Veranstaltung ist Teil der Aktion „Wir im Quartier - Wir in Mildstedt“, mit der die AWO in Mildstedt in den nächsten Jahren tragfähige nachbarschaftliche Kontakte fördern und generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen möchte.

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"Das gute Miteinander von Jung und Alt gewinnt auch angesichts einer immer älter werdenden Dorfgemeinschaft zunehmend an Bedeutung, allerdings ist die Beziehung Nachbarschaft meist nicht selbst gewählt" sagt Hans-Peter Henkens, AWO Ortsvereinsvorsitzender in Mildstedt. "Altvertraute Nachbarn ziehen weg oder sterben und neue Nachbarn, häufig jüngere Familien, ziehen ein." Vertrauen oder gemeinsame Interessen spielen deshalb eine große Rolle für die Qualität einer guten Nachbarschaft. "Damit unterschiedliche Generationen nicht aneinander vorbei leben, braucht es Kontakte und persönliche Beziehungen", ist Henkens überzeugt. Werden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und alle beteiligt, dann fördere dies die Nachbarschaft als Grundlage für gegenseitige informelle Unterstützung und Achtsamkeit.

Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit helfe besonders den älteren Menschen, ihre Selbständigkeit zu bewahren. "Da tragen gute und gewachsene Beziehungen zu den Nachbarn entscheidend zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität bei." "Gute Nachbarn können auch eine Art Familienersatz sein und haben damit eine hohe Bedeutung für die alleinwohnenden älteren Menschen, deren eigene Familien oft weit verstreut leben", bestätigt Susanne Eisenstein, Leiterin des AWO Service-und Wohnzentrums in Mildstedt.

"Um nachbarschaftliche Kontakte zu fördern und generationenübergreifende Begegnungen zu ermöglichen, ist es wichtig zu wissen, welche Themen die Menschen in Mildstedt bewegen", so Henkens: "Ist es die geplante Schließung der Sparkasse, verbunden mit der Ungewissheit, wo ältere Menschen zukünftig ihre Geldangelegenheiten regeln können? Oder bewegt die Mildstedter die Frage, welche Unterstützung bei der Betreuung der jungen Flüchtlinge geleistet werden kann? Vielleicht gibt es auch Wünsche und Ideen, das kulturelle Angebot in Mildstedt auch für ältere Menschen zu erweitern."

Für all diese Überlegungen sucht die AWO aktive, engagierte Bürgerinnen und Bürger in Mildstedt. Um sie frühzeitig einzubinden, laden der AWO Ortsverein und das Service- und Wohnzentrum in Mildstedt am 30. 06.2015 ab 14.00 h zu einem Bürgerdialog in den Kirchspielskrug in Mildstedt ein.

Der Ablauf der Veranstaltung ist wie folgt geplant:

14:00 Begrüßung

14:15 "Nachbarschaftsnetzwerke und bürgerschaftliches Engagement im Wandel" (Bettina Süphke, Paritätischer Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein)

15:10 Ist-Stand Ideensammlung mit allen TeilnehmerInnen. (Moderation: Holger Wittig-Koppe, Paritätischer Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein)

15:50 "Unser Weg zu einem Nachbarschaftsnetzwerk 'Wir in Mildstedt'" (Moderation: Bettina Süphke)

16:00 Kaffee, Kuchen und Klönschnack

Die Teilnahme ist kostenlos, um telefonische Anmeldung wird gebeten: 04841 7880 (8:00 – 16:00)

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In der Sendung "Lebenszeit" des Deutschlandfunks (DLF) wurde sich dem Thema gewidmet, wie Menschen im Rentenalter ehrenamtlich engagiert oder erwerbstätig sind. Die vielen persönlichen Beispiele werden immer wieder politisch oder wissenschaftlich gespiegelt.

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Ungefähr die Hälfte aller Menschen im Rentenalter sind berufstätig. Der Beitrag liefert viele Beispiele der Erwerbstätigkeit oder des ehrenamtlichen Engagement, wie z.B. die 80 jährige Koordinatorin des Vereins helfende "Helfende Hände", welche seit der Gründung des Vereins für ihn ehrenamtlich tätig ist.

Im Studio sind Frau Ehmann, die mit 65 Jahren eine Chocolaterie in Heidelberg eröffnet hat;

Frau Thiemens (69), welche sich durch die Stiftung Senior Expert Services (SES) regelmäßig im Ausland aufhält, um gesammeltes Wissen gezielt weiterzugeben. Durch die Arbeit wurde sie motiviert, notwendige PC-Kenntnisse zu erwerben und Spanisch als Fremdsprache wiederzuerlernen;

und Dr. Mergenthaler, Sozialwissenschaftler am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB).

Inhaltlich wird auch auf die Geschichte des Rentenalters geschaut, über das akzeptierte Bild der arbeitenden RentnerIn in anderen Ländern diskutiert und der Begriff "Ruhestand" kritisch hinterfragt. Ein Ergebnis ist, dass trotz aller Individualität die Zeit des Rentenalters keinesfalls von Ruhe oder gar Stillstand geprägt ist. Manche Menschen, die ihre Geschichte erzählen, haben gelernt mit der, durch den medizischen Fortschritt und die bessere Versorgung, geschenkten Zeit umzugehen.

Sie können auf der Seite des DLF weitere Hintergründe zu dem Thema erfahren und sich den Beitrag in voller Länge anhören.

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Der Landesseniorenrat in Schleswig-Holstein hatte zu einer weiteren Schulung für kommunale Seniorenbeiräte geladen. Die Schulung am 18. Juni 2015 gliederte sich in ein Grundmodul zur Vermittlung von Grundlagen in der Seniorenbeiratsarbeit und ein Aufbaumodul mit dem Thema Pressearbeit. Die Schulungsmaterialien stehen unten zum Download bereit.

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Gemeinsames Ziel aller Seniorenbeiräte in Schleswig-Holstein ist, die Gesellschaft und ihre Zukunft im Interesse der älteren Generation mitzugestalten. Eine erfolgreiche politische Partizipation im o.g. Sinne erfordert neben wertvollen Erfahrungen auch Qualifikationen unterschiedlichster Art. Ziel muss es sein, die kommunalen Seniorenbeiräte in den Städten, Gemeinden und Kreisen in Schleswig-Holstein dahingehend zu unterstützen, sich zu immer qualifizierteren Interessenvertretungen auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln.

Es geht um eine Förderung der fachlichen Kompetenz des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Seniorenvertretungen durch Wissensvermittlung und einen intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. In einem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess der Mitglieder von Seniorenbeiräten in den Städten, Gemeinden und Kreisen Schleswig-Holsteins, der Vorstandsmitglieder des Landesseniorenrates, dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft sowie weiterer Dozenten werden die Schulungsinhalte erarbeitet und für die spezifischen Interessen der Teilnehmenden vertieft. Als externe Dozentin konnte für das Aufbaumodul zum Thema Pressearbeit Iris Guhl-Lengeling gewonnen werden.

Weitere Informationen:
Präsentation zum Grund- und Aufbaumodul
Handout zum Grundmodul

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Die unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) weist auf eine Änderung zur Regelung des Krankengeldes hin, die für alle ArbeitnehmerInnen relevant sein kann, die ihre Krankschreibung verlängern.

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Zukünftig werden weniger Patienten ihren Anspruch auf Krankengeld wegen formaler Fehler verlieren. Nach dem heute im Bundestag verabschiedeten "Versorgungsstärkungsgesetz" reicht es dann, dass der Arzt eine Folgekrankschreibung erst ab dem nächsten Werktag ausstellt. Bisher mussten sich die alte und neue Krankschreibung zwingend um einen Tag überlappen. Sonst entstand eine "Anspruchslücke" und die Krankenkasse konnte die Zahlung des Krankengeldes gänzlich einstellen. Die Neuregelung soll im Sommer dieses Jahres in Kraft treten.

Dazu Stephanie Jahn, Geschäftsführerin UPD: "Ohne wieder fit für den Job zu sein, bekamen die Betroffenen kein Geld mehr von der Kasse und mussten sich Sorgen um ihre finanzielle Existenz machen. Gleichwohl gilt auch nach der Gesetzesänderung, dass die Krankschreibung lückenlos sein muss. Krankengeld-Empfänger müssen also spätestens am ersten Tag nach ihrer bisherigen Krankschreibung zum Arzt gehen und sich die Folgekrankschreibung holen. Auch wichtig: Der Arzt kann nicht rückwirkend krankschreiben, um eine entstandene Anspruchslücke aufzuheben."

Die UPD berät per Gesetz kostenlos und neutral zu allen Gesundheitsfragen und informiert den Patientenbeauftragten der Bundesregierung jährlich über
Problemlagen im Gesundheitswesen. Patienten erreichen die UPD nicht nur online sondern auch in drei Sprachen am Telefon:

Deutsch: 0800 0 11 77 22 (Mo bis Fr 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr)

Türkisch: 0800 0 11 77 23 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Russisch: 0800 0 11 77 24 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Fragen zu Arzneimitteln werden unter 0800 0 11 77 25 (Mo / Di / Do 9-16 Uhr, Mi / Fr 9-13 Uhr) beantwortet.

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Das Heft "informationsdienst altersfragen" widmet sich in der Ausgabe 2/2015 der Flexibilisierung des vorzeitigen Renteneintritts. Die Erwerbsverläufe älterer Menschen differenzieren sich im Verlauf des Lebens aus. Gründe für einen Verbleib im oder ein Ausscheiden aus der Arbeit sind also vielfältig. Diese Heterogenität wird in den Beiträgen des Heftes berücksichtig. Dem gleichen Thema widmet sich ein BAGSO-Positionspapier.

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Eine größere rentenrechtliche Flexibilität für den Übergang in den Ruhestand für Personen, die nicht bis zur Regelaltersgrenze erwerbstätig sein können, wird von vielen Seiten gewünscht. Eine Arbeitsgruppe aus Koalitionsmitgliedern, Kanzleramt und zuständigen Ministerien soll Vorschläge für ein flexibleres Weiterarbeiten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erarbeiten. Das Heft kann also als ein Beitrag zu den laufenden politischen Prozessen betrachtet werden.

Im Artikel "Arbeitsbelastungen und Rentenbeginn" von Martin Brussig wird gezeigt, welche Möglichkeiten das Rentenrecht bisher zum flexibleren Übergang in den Ruhestand bei hohen Arbeitsbelastungen bietet.

Mit dem Beitrag "Vom Staat zum Betrieb. Der Übergang in den Ruhestand im sozialpolitischen Wandel" gibt Norbert Fröhler einen Überblick über die vorliegenden Ergebnisse zu Angebot und Nutzung betrieblicher Übergangsoptionen.

Die "Sicherung der Flexibilität beim Übergang in die Rente" wird von Judith Czepek und Enzo Weber betrachtet. Schwierigkeiten bei der Nutzung von flexiblen Übergangsangeboten und aktuelle Reformideen aus der politischen Diskussion werden vorgestellt.

Das komplette Heft kann online heruntergeladen werden.

Das Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) stellt zu diesem Thema arbeitsmarkt- und rentenpolitische Forderungen auf. Sie können die Forderungen im Detail online nachlesen.

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Die Praxisdatenbank ist auf der Seite "Gesund und aktiv älter werden" eingerichtet. Mit ihr soll ein Überblick über Aktivitäten der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen ermöglicht werden. Die Suche kann für ein Bundesland gefiltert werden.

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Sie können sich mit Hilfe der Datenbank einen Überblick über Angebote und Initiativen für ältere Menschen in ihrer Region verschaffen. Auch können Sie eigene Angebote dort eintragen und so einem größeren NutzerInnenkreis verfügbar machen. Auch die Fachwelt kann mit Hilfe der Datenbank Praxisbeispiele in der Öffentlichkeit publik machen bzw. diskutieren.

Die Möglichkeit des Eintragens ist noch nicht vollständig auf der Seite implementiert. In drei Schritten können Sie Ihr Angebot dort trotzdem anzeigen lassen.

Den Kern des Angebotes bildet die Recherche in der Datenbank.

Fokussierte Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen sollen in Zukunft auf der Seite dargestellt werden.

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