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Über den anstehenden 11. Seniorentag mit dem Motto "Gemeinsam in die Zukunft!" in Frankfurt/Main berichteten wir bereits ausführlich. Inzwischen kann auch das Programmheft mit detaillierten Angaben zu den Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten heruntergeladen werden.

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Das Programmheft können Sie natürlich online herunterladen, dort finden Sie nach einem Grußwort von Frau Merkel Beschreibungen der zentralen Veranstaltungen, der Einzelveranstaltungen der einzelnen Tage und der ebenfalls zugänglichen Messe SenNova auch weitere nützliche Hinweise. Sie erfahren, Sie die Messe barrierefrei und bei Bedarf mit Unterstützung erreichen und natürlich, wie Sie die Tickets erstehen können.

Die Messe findet an drei Tagen statt, sie ist jeweils ab 9 Uhr geöffnet, sie schließt an den ersten beiden Tagen um 18 Uhr und am dritten Tag um 17 Uhr. Die Preise sind entsprechend gestaffelt:

25 Euro bezahlen Sie für alle 3 Tage,

12 Euro  für eine Tageskarte für den 2. oder 3.7. und

6 Euro für die Tageskarte des letztes Messetages.

Eine ausführliche Beschreibung zur Anreise und zu Bezahlungsmöglichkeiten der Eintrittskarten erhalten Sie auf den letzten Seiten des Programmheftes.

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Mehrere Organisationen suchen aktive Ältere im Netz. InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können mit Online-Projekten teilnehmen. Wie das funktioniert und wer hinter dem Internetpreis steht, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit und Google Deutschland rufen bis September 2015 Internetnutzer ab 60 Jahren auf, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

Unter dem Motto "Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt" will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von SeniorInnen im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie "DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland". Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien.

Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.

Zweitens werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch EnkelInnen und Freunde von SeniorInnen können Vorschläge einreichen.

Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die OrganisatorInnen freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 04.09.2015.

Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden.

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Die Kieler Nachrichten (KN) berichteten über die Jubiläumsveranstaltung "Dreimal hoch!!!" im Kieler Ratssaal, zu der auch etliche Demenzkranke erschienen. Thematisiert wurden nicht nur die Veränderungen für die erkrankten Menschen und ihre Angehörigen.

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Es wurden auch immaterielle Barrieren angesprochen, welche sich für Menschen mit Demenzerkrankung auftuen. Der Abbau dieser Barrieren sollte als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Zahlreiche Hilfsangebote konnten während der Veranstaltung vorgestellt werden.

Neben diesen Standpunkten wurde auch gefeiert. Anlässe waren das 25jährigen Bestehen des Kieler Seniorenbeirates und der AWO-Beratungsstelle Demenz und Pflege sowie die 100. Sitzung der Kieler Pflegekonferenz.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der KN.

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Am 04. Juni 2015 fand in Rendsburg die Veranstaltung "Gut zusammen leben in Schleswig-Holstein – die Chancen des demografischen Wandels" statt, wir berichteten im Vorfeld. Die Organisatoren waren das Sozialministerium Schleswig-Holstein und der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig Holstein. Hier finden Sie die Dokumentation dieser Tagung.

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Nach der Begrüßung durch Sozialministerin Kristin Alheit und Vorstand Günther Ernst-Basten unter der Moderation von Carsten Kock referierten Prof. Dr. Horst W. Opaschowski und Dr. Christoph Rott.

Der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski stellte in seinem Vortrag „Vom Ich zum Wir – Zukunftschancen einer neuen Zusammenhaltsgesellschaft“
die Zukunftssorgen und die Zukunftshoffnungen gegenüber und leitete daraus zehn Zukunftstrends ab, die sie hier nachlesen können. Zum Abschluss seines Vortrages erläuterte Prof. Dr. Horst W. Opaschowski seine "Zehn Gebote für das 21. Jahrhundert".

Dr. Christoph Rott vom Institut für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg setzte sich in seinem Vortrag u. a. mit den positiven Folgen des demografischen Wandels auseinander. Einer seiner Schwerpunkte waren die Möglichkeiten, durch individuelles und gemeinschaftliches Handeln die Alterswünsche von Menschen zu verwirklichen und Altersrisiken zu minimieren. Die Präsentationsfolien des Vortrages von Dr. Rott haben wir ebenfalls für Sie bereitgestellt.

Danach erläuterten Holger Wittig-Koppe und Bettina Süphke in ihrem Vortrag "Bürgergesellschaft erlebbar machen – aktivierende und inklusive Gemeinwesenarbeit in Schleswig-Holstein" die Angebote und Handlungsweisen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Schleswig-Holstein e. V. Im Mittelpunkt stand dabei die Befähigung von BürgerInnen sowie Organisationen und EntscheidungsträgerInnen, gemeinsam Mitwirkungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten entwickeln, organisieren und unterstützen zu können. Die Folien des Vortrages, bei dem insbesondere auf das Projekt „Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein“ eingegangen wurde, finden Sie hier.

Zum Abschluss ging es bei einer moderierten Gesprächsrunde um die Frage, wie das gute Zusammenleben in Schleswig-Holstein gelingen kann. Auf der Bühne diskutierten Jörg Bülow (Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages), Renate Wohlert (bürgerschaftlich Engagierte aus Schafstedt), Annelies Petersen (Geschäftsführerin der Lebenshilfe Flensburg) und Holger Wittig-Koppe (Teamleiter beim Paritätischen S-H).

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Wir stellen Ihnen diesmal eine Auswahl von Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zu dem Thema Fahrsicherheit im Alter, aber vor allem bei Demenz, vor.

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Zum Thema Fahrsicherheit bei Demenz gibt es vollständige Werke:

Hoffmann-Born, Hannelore; Peitz, Jürgen (2014): Demenz und Straßenverkehr. Pocket-Ratgeber für Mobilität und Sicherheit. ISBN 978-3-574-55057-7.

Deutsche Alzheimer-Gesellschaft (2011): Gemeinschaft leben. Referate auf dem 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Selbsthilfe Demenz.

Gudelius, Christine (2009): Fahrkompetenz bei Patienten mit Gedächtnisstörungen oder beginnender Alzheimer-Demenz. ISBN 978-3-8322-8248-6.


Deutschsprachige Beiträge in Sammelwerken und Fachzeitschriften:

Holte, Hardy (2011): Alters- und krankheitsbedingtes Unfallrisiko. In: Rudinger, Georg (Hrsg.): Ältere Verkehrsteilnehmer - gefährdet oder gefährlich? Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten.

Philipp-Metzen, H. Elisabeth (2011): Demenz und Autofahren. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Schönhof, Bärbel (2011): Haftung, Versicherung und Autofahren bei Demenz. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Silverstein, Nina M.; Peters-Beumer, Lisa R. (2007): Community mobility and dementia: Dementia and social work practice.

Buchholz, Uwe; Herrmann, Robert (2009): Fitness-Check für ältere Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Lukas, Albert; Nikolaus, Thorsten (2009): Fahreignung bei Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 1 Grundlagen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 2 Das Assessment und seine praktischen Konsequenzen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Zeman, Peter (2009): Fahrtüchtigkeit im Alter. In: Informationsdienst Altersfragen.


Um dieses etwas speziellere Thema zu erfassen, lohnt sich ein Blick in englischsprachige Beiträge in Fachzeitschriften:

Adler, Geri; Rottunda, Susan J. (2010): Mandatory testing of drivers on the basis of age and degenerative diseases: stakeholder opinions. In: Journal of aging & social policy.

Cable, Greg et. al. (2000): Knowledge, attitudes, and practices of geriatricians regarding patients with dementia who are potentially dangerous automobile drivers. A national survey. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Duchek, Janet M. et. al. (2003): Longitudinal driving performance in early-stage dementia of the Alzheimer type. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Hunt, Linda A. (2003): Driving and dementia. In: Generations.

Lundberg, Catarina; Hakamies-Blomqvist, Liisa; Almkvist, Ove; Johansson, Kurt (2003): License suspension revisited. A 3-year follow-up study of older drivers. In: Journal of applied gerontology.

Perkinson, Margaret A. et. al. (2005): Driving and dementia of the Alzheimer Type: beliefs and cessation strategies among stakeholders. In: The gerontologist.

Stern, Robert A. (2008): At the crossroads: development and evaluation of a dementia caregiver group intervention to assist in driving cessation. In: Gerontology & geriatrics education.

Talbot, Ana et. al. (2005): Driving cessation in patients attending a memory clinic. In: Age and ageing.

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Frei nach dem Motto "Unkraut vergeht nicht" ist Gartenarbeit wieder fester Bestandteil in den AWO-Einrichtungen. Dadurch können die Menschen gemeinsam graben, säen, pflanzen, ernten und kochen.

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Anlässlich der Wiedereinführung der Gartenarbeit als Angebot findet am 16. Juli 2015 im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg ein Aktionstag mit Gartenfest statt. Geplant ist, dass Mieterinnen und Mieter, Angehörige, Schüler und Lehrer unter anderem den Blumenkästen und Hochbeeten einen neuen Anstrich geben. Anschließend wird gemeinsam im Garten gefeiert.

"Frische Luft und das Verweilen und Arbeiten im Garten gehören häufig zur Biografie der älteren Menschen in unseren Einrichtungen und Diensten, und der Garten ist deshalb weiterhin fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen, die bei uns leben, sei es als Ort der Begegnung und des Feierns, zur Anregung der Sinne, als Ort der Erinnerung, zum gemeinsamen Arbeiten und Gestalten oder einfach nur zum Spazierengehen", erklärt Uwe Braun, Leiter der AWO Pflege in Schleswig-Holstein. "Unkraut vergeht nicht heißt auch: Älterwerden kann gelingen!"

Wie wichtig der Garten für die älteren Menschen ist, auch ohne dass sie aktiv darin arbeiten, weiß auch Holger Kuhlmann, Gärtner im Sinnesgarten des AWO Servicehauses Mettenhof: "Viele schauen jeden Morgen aus dem Fenster oder von ihrem Balkon aus in den Garten. Dieser Blick in den Garten und auf meine Arbeit ist ihnen eine tägliche Freude und ein festes Ritual." Häufig weckt ein Spaziergang durch den Garten bei den älteren Menschen auch Erinnerungen an früher.

Gemeinsam etwas zu gestalten und darüber hinaus eine Brücke zwischen Jung und Alt, zwischen Mietern in der WOHNpflege und Kindern aus dem Quartier zu schaffen, ist auch Ziel des Gartenprojekts im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg. Gemeinsam mit den Schülern der Auguste-Viktoria-Schule haben die Mieterinnen und Mieter schon im vergangenen Jahr Pflanzkästen gebaut, ein Beet aus leuchtend bunten Blumen angelegt, Unkraut gejätet, gegossen und aus den Kräutern Öle hergestellt.

Doch nicht nur als Nutzgarten wird das Gelände genutzt. "Entstanden sind durch die generationsübergreifende Zusammenarbeit auch ein Sinnesgarten, der den Tast- und Geruchssinn unserer Mieter anregt, sowie ein Treffpunkt für Jung und Alt", sagt Maren Seeliger. "So werden die Jahreszeiten auch für unsere Mieterinnen und Mieter erlebbar und spürbar."

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Der Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützt über das Projekt „AKTIV 50 PLUS“ landesweit Aktionen und Veranstaltungen finanziell, die den Seniorensport über den regulären Übungsbetrieb hinaus aktivieren und fördern.

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Damit sollen inhaltlich neue Angebote für ältere Menschen etabliert werden (z. B. gesundheitsorientierte, sportartenübergreifende oder altersübergreifende Angebote, Trendsportarten), sowie aktiver Beitrag zur Mitgliedergewinnung geleistet werden und die Vernetzung mit anderen Partnern vorangetrieben werden. Sportvereine sind aufgerufen, von dieser Fördermöglichkeit Gebrauch zu machen, denn der Seniorensport gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Weitere Informationen: Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

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Der Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune“ ist gestartet. Bundesweit sind Kommunen aufgerufen, bis zum 24. September 2015 Projekte, Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen einzureichen.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) und den kommunalen Spitzenverbänden verfolgt mit dem Bundeswettbewerb das Ziel, hervorragende kommunale Aktivitäten im Bereich der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen zu identifizieren, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auszuzeichnen. Die Wettbewerbsprojekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert.

Der Wettbewerb und die damit einhergehende Würdigung der kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung älterer Menschen sind ein wichtiger Baustein des bundesweiten BZgA-Programms „Älter werden in Balance“. Mit dem demografischen Wandel wird die Zahl der älteren Menschen stark zunehmen - eine Gesundheitsförderung bis ins hohe Alter wird daher immer wichtiger, um beispielsweise Pflegebedürftigkeit vorzubeugen. Mit einem Präventionsengagement soll älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und mobiles Leben ermöglicht werden. Der Blick auf die kommunale Ebene ist dabei besonders wichtig, weil es sich hier um das konkrete Lebensumfeld handelt.

Für den Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen aus allen Bereichen der Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen gesucht. Hierzu zählen u.a.:

  • kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
  • Maßnahmen und Angebote alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätssteigerung älterer Menschen
  • Bewegungsräume/Bewegungsparcours in Stadtvierteln und Grünanlagen
  • barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
  • wohnortnahe Infrastrukturen
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
  • Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher
  • Aktivität bei älteren Menschen
  • Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und
  • Mobilitätsförderung älterer Menschen

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt. Anmeldeunterlagen stehen unter www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de zur Verfügung.

Der Wettbewerb findet seinen Abschluss mit einer Preisverleihung im März 2016 in Berlin.

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Der Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz, kurz PrävG) ist zur Zeit an die Fachausschüsse im Bundestag überwiesen. Da dieser Gesetzesvorschlag nicht unumstritten ist, zeigen wir Ihnen hier verschiedene Positionen auf.

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Im ersten Durchgang hat der Bundesrat eine Stellungnahme zu dem Gesetzesentwurf beschlossen (nachzulesen ab Seite 33). Frau Steffens,Ministerin aus Nordrhein-Westfalen, fordert Nachbesserungen am Gesetz und eine bessere Orientierung am der Lebenswelt der älteren Menschen. Frau Klepsch, Staatsministerin aus Sachsen, fordert eine maßnahmenbezogene Vergütung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anstelle einer Pauschale. Frau Prüfer-Storcks, Senatorin aus Hamburg, sieht zu viele Mittel bei der BZgA anstelle bei den Ländern. Sie fordert eine Einbindung der Arbeitsagenturen, eine bessere Finanzierung der Pflegeversicherung und eine verpflichtende Beteiligung der privaten Krankenversicherungen.

In der ersten Beratung wurde der Gesetzesentwurf im Bundestag debattiert. Frau Zimmermann von der Linken und Frau Schulz-Asche von den Grünen weisen auf die schlechteren gesundheitlichen Lebensbedingungen und Perspektiven von GeringverdienerInnen sowie deren niedrigere Lebenserwartung hin. Frau Kühn-Mengel von der SPD fordert eine bessere Einbindung des Quartiers und der Kommune als Ort des Präventionsgeschehens. Die gesamte Aussprache im Bundestag zu dem Gesetzesentwurf können Sie online nachlesen. Den thematisierten Gesetzesentwurf samt Begründung können Sie ebenfalls nachlesen.

Sie können alle Stellungnahmen und Reden von Mitgliedern des Bundesrates und Bundestages sowie den aktuellen Stand des Gesetzesentwurfes online verfolgen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat ebenfalls eine Stellungnahme veröffentlicht. Neben Lob werden Mängel an dem Entwurf ausgemacht. Es wird daher gefordert, dass an krankmachenden Lebensbedingungen angesetzt, die lokale Ebene einbezogen, die Akteure unterstützt, die Selbsthilfe gefördert, die BürgerInnen an der Gestaltung gesunder Lebensbedingungen beteiligt und die Kompetenzen der Menschen zu einem gesundheitsbewussten Verhalten gefördert werden.

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Zwei internetgestützte Workshops beschäftigen sich über einen Zeitraum von jeweils drei Monaten mit dem Aufbau von Nachbarschafts-Projekten. Im Wechsel von Präsenztagen und Online-Arbeit, die zu Hause oder im Büro erledigt werden kann, werden sich die Teilnehmenden mit einer eigenen Projektidee intensiv auseinandersetzen.

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Sie bekommen dazu individuelle Impulse und praktische Anregungen, werden sich mit anderen Teilnehmenden austauschen und Erfahrungen mit virtuellem Lernen und Arbeiten sammeln. Zu je vier Terminen ist eine Anreise außerhalb Schleswig-Holsteins notwendig, eine Reise kann durch eine kostenlose Übernachtung gespart werden.

In beiden Workshops sind noch Plätze frei.


Ein Workshop findet in Hamminkeln statt:

Präsenztermine: 10.06., 11.06., 02.09., 30.09.15

Kosten: Teilnahme und Übernachtung (10.06.) sind kostenlos, die Anreise muss selbst finanziert werden.

Nähere Informationen finden Sie online.


Der zweite Workshop findet in Hennef statt:

Präsenztermine: 20.08., 21.08., 15.09., 19.11.15

Kosten: Teilnahme und Übernachtung (20.08.) sind kostenlos, die Anreise muss selbst finanziert werden.

Nähere Informationen finden Sie online.

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