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Der Bauherren-Schutzbund e. V. und der Verband Wohneigentum e. V. veröffentlichten am 30. September die zweite bundesweite Umfrage zu Wohnwünschen im Alter. Wissenschaftlich begleitet wurde die Untersuchung vom Institut für Bauforschung e. V. In der Untersuchung sollte ermitteln werden welchen Stellenwert der Ansatz "Wohnkomfort für alle" bei Wohneigentümern hat.

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Anlässlich der Studie wurden 1.017 selbstnutzende Wohneigentümer befragt. Untersuchungsgegenstände waren das Interesse an altersgerechtem Wohnen, der Wissenstand und Informationsbedarf zum Thema, die Motive für eine Umgestaltung der Wohnung und die tatsächliche bauliche Umsetzung. Erfragt wurden zudem auch Konfliktsituationen wie finanzielle Belastungen und mögliche Lösungen in Form von Informationen, sowie Hilfe und Unterstützung.

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Es gibt ein Ungleichgewicht zwischen Wohnwünschen und der Bereitschaft zur Veränderung der häuslichen Beschaffenheit. Ungefähr 90% der Befragten möchten möglichst lange in der eigenen Häuslichkeit wohnen bleiben, jedoch sind nur gut 20% bereit ihren Wohnraum umzugestalten. Immerhin können sich 25% eine Nachrüstung vorstellen, wohingegen nur 15% bereit wären den Grundriss ihres Hauses zu ändern.

Jüngere befragte setzten sich nicht aktiv mit dem Thema Wohnkomfort auseinander. Immerhin gaben zwei Drittel der älteren Befragten an, sich mit barrierearmen Wohnraumanpassungen auseinander gesetzt zu haben. Die Zahl der bereits vorgenommenen, bzw. in Planung befindlichen Wohnraumanpassungen wird dennoch als sehr gering eingeschätzt, so gaben 16% an bereits Maßnahmen getroffen und nur 7% Maßnahmen in Planung zu haben. Detailliertere Informationen über die Ergebnisse der Umfrage, können Sie der unten stehenden Verlinkung zum Artikel des Verbandes Wohneigentum entnehmen, den Abschlussbericht und die Handlungsempfehlungen können Sie dort im unteren Bereich herunterladen.

Hier gelangen Sie zum Artikel „Wohnwünsche und barrierearmer Wohnkomfort“ des Verbandes Wohneigentum e.V.

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In Deutschland nehmen sich pro Jahr etwa 11.000 Menschen das Leben, über 40 Prozent davon sind über 60 Jahre alt. Gerade ältere Männer mit einer Depression sind statistisch betrachtet eine Risikogruppe. Die Gründe hierfür können vielfältig sein, zum Einen lässt sich anführen, dass Betroffene befürchten durch die Fortschritte in der Medizin unnötige Lebensverlängernde Maßnahmen erfahren zu müssen, zum Anderen spielt sicher die Angst so weiterleben zu müssen wie bisher eine wichtige Rolle.

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Um sich mit diesem Thema eingehender zu beschäftigen, organisiert das PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein, zusammen mit dem Pflegestützpunkt im Kreis Plön die Veranstaltung „Lieber tod als Pflegebedürftig – Suizid im Alter“. Interessierte können hier ihre Fragen einbringen und es sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Referent an dem Nachmittag wird PD Dr. med. Reinhard Lindner, Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie, an der Medizinisch-Geriatrischen Klinik des Albertinen-Hauses Hamburg sein. Dr. Lindner ist ehemaliger Leiter des Therapie-Zentrums für Suizidgefährdete am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und wird somit seine Expertise in den Vortrag mit einbringen können. Alle wichtigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im unteren Teil dieses Artikels:

Datum/ Uhrzeit:
Donnerstag, 30. Oktober 2014
15:00 – ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Deutschordens Altenhilfe GmbH
Haus St. Anna
St. Annen Weg 4
24223 Schwentinental OT Raisdorf

Anmeldung/ Teilnahme
Es wird um eine Anmeldung gebeten, die Teilnahme ist kostenlos.
Pflegestützpunkt im Kreis Plön
Heinrich-Rieper-Str. 6, 24306 Plön
Tel. 04522 – 74 33 11
pflegestuetzpunkt@kreis-ploen.de

PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein
c/o AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Sibeliusweg 4, 24109 Kiel
Tel. 0431/5114-132
Fax: 0431/5114-559
post@pflege-not-telefon.de
www.pflege-not-telefon.de

Hier finden Sie weitere Veranstaltungen des PflegeNotTelefons Schleswig-Holstein

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Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (kurz: BAGSO) organisiert vom 29.-30- Oktober eine Fachtagung zum Thema „25 Jahre Seniorenpolitik“. Statt finden wird die Tagung in Frankfurt am Main. Inhaltlich wird es um den Wandel von Seniorenpolitik gehen. Es soll herausgearbeitet werden welche Ziele erreicht wurden und was noch zu tun ist.

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In drei Foren können die Themen Bürgerschaftliches Engagement, Pflege und Selbstständige Lebensführung mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden diskutiert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im unteren Teil dieses Artikels finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Veranstaltung.

Datum/ Uhrzeit:
29.10. – 30.10.2014
Mi: 14:30 – 20:15 Uhr
Do: 09:00 – 15:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Tagungszentrum Dominikanerkloster
Kurt-Schumacher-Str. 23
60311 Frankfurt am Main

Tel.: 0 69 / 21 65 14 11

Anmeldung/ Teilnahme:
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten. Zum Anmelden füllen Sie bitte das Formular auf der Internetseite aus und senden es an die dort angegebene Adresse. Zur Internetseite gelangen Sie hier.

Programmheft
Hier gelangen Sie zum Programmheft

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Die Daten der zuletzt veröffentlichten Demenzkarte 2014, des Kompetenzzentrums Demenz und des St. Elisabeth Krankenhauses Eutin bestätigen es: die Zahlen betroffener Menschen einer Demenz steigen. Demografische Entwicklungen in einigen Regionen wie zum Beispiel Ostholstein verschärfen die negativen Effekte dieses Trends zusätzlich. Aus diesem Grund hat der Landtag Schleswig-Holstein als erstes Bundesland entschieden einen Demenz-Plan zu erstellen.

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Einige Jahre hat es gedauert bis der Beschluss getroffen wurde, nun soll der Plan bis 2016, unter Regie der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. erstellt werden. Erste Ergebnisse sind bereits veröffentlicht, so soll das Konzept dazu beitragen eine „regional organisierte sozialräumliche Infrastruktur“ aufzubauen. Folgende Inhalte soll der Plan umfassen: Bestandsaufnahme der Lebenssituation der Demenzkranken und ihrer Angehörigen, Verbesserung von Vorbeugung und Vorsorge, regionale Handlungsleitfäden, einheitliche Hilfestruktur, Vernetzung der Angebote, Beratung zu Wohnen und Wohn-Pflege-Formen, Schulung von Zielgruppen, Qualitätsstandards für ambulante und stationäre Pflege, Aus- und Weiterbildung in Kranken- und Altenpflege, landesweite Aufklärungskampagnen.
Es bleibt abzuwarten wie der Demenz-Plan für Schleswig-Holstein ausgestaltet werden wir und welche konkreten Maßnahmen daraus abgeleitet werden. Unten stehend finden Sie weiterführende Informationen zum derzeitigen Stand und zur Entwicklung:

Inhalte des Demenz-Plans in der Drucksache 18/491

Beschluss zum Demenz-Plan im Plenarprotokoll des Landtags vom 21. Februar 2013

Stellungnahme der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. zu den Eckpunkten des Demenz-Plans, vom 31. Januar 2012

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Im Juni dieses Jahres hat das Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein, zusammen mit dem St. Elisabeth Krankenhaus Eutin neue Zahlen zur Prävalenz - das ist die Zahl Erkrankter zu einem bestimmten Zeitpunkt - von dementiellen Erkrankungen in Schleswig-Holstein veröffentlicht. Grundlage der Erhebung waren die zuletzt 2011 erschienen Zensusdaten. Auf Basis dieser Daten und der Fortschreibung der Bevölkerungszahlen Schleswig-Holsteins wurden die neuen Daten für die Stadt- und Landkreise hochgerechnet. Die Berechnung erfolgte auf Grundlage von Daten von Alzheimer Europe.

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Zum Stichtag, dem 31.12.1013 wird in Schleswig-Holstein von 53.500 Betroffenen Personen ausgegangen. Die Zahlen zeigen eine hohe Altersassoziierung, denn es ist äußerst selten, dass Menschen vor dem 65. Lebensjahr betroffen sind. Weiterhin ist das Bild von Demenz weiblich, denn 66% der erkrankten Personen sind Frauen. Zum Teil lässt sich diese statistische Signifikanz durch eine höhere Lebenserwartung von Frauen erklären, zum anderen aber dadurch, dass Frauen ein höheres Risiko haben an einer Demenz zu erkranken.

Auf der Internetseite des Kompetenzzentrums Demenz können Sie sich über die weiteren Erkenntnisse der Erhebung und das Krankheitsbild informieren. Unten stehend finden Sie entsprechende Verlinkungen:

 

Hier gelangen Sie zur Demenzkarte 2014 Schleswig-Holstein

Hier gelangen Sie zur Internetseite des Kompetenzzentrums Demenz

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Vom 27. Oktober bis zum 02. November findet auch dieses Jahr wieder die Veranstaltungswoche „Flensburg aktiv – Begegnung der Generationen“ statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen an den vielfältigen Angeboten teilzunehmen.

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Die Woche findet dieses Jahr bereits zum 40. Mal statt und wieder gibt es Altbekanntes und Neues zu erleben. Den Beginn bildet die Auftaktveranstaltung mit dem Verleih des Queisser-Preises. Auch dieses Jahr werden wieder musikalische Veranstaltungen, wie die Herbst-Revue, das Jazz-Frühshoppen oder das Tanzturnier „10. Flensburger Seniorenpokal“ angeboten. Auf der Informationsmesse 50plus können sich die Besucherinnen und Besucher über „Leben und älter werden in Flensburg“ informieren. Dieses Jahr neu: der Gesundheits- und Pflegefachtag, an dem interessante Fachvorträge angeboten werden. Natürlich werden in der Woche noch viele weitere Veranstaltungen angeboten, diese können Sie im offiziellen Programmheft nachlesen:

Programmheft 2014 „Flensburg aktiv – Begegnung der Generationen“

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Am 15.10.2014 lädt die AWO Pflege Schleswig-Holstein ehrenamtliche Vorlesepaten und Menschen, die Interesse an dieser Tätigkeit hätten zu einem kostenlosen Seminar der Stimm- und Textarbeit im AWO Servicehaus in Kiel-Mettenhof ein, um angeleitet spannendes und lebendiges Vorlesen zu üben bzw. zu erlernen. 80 Ehrenamtliche haben in den letzten Monaten bereits erfolgreich an einer Vorlesepaten-Schulung teilgenommen, an die das Seminar anschließt. "Aber auch interessierte Vorleser ohne Vorkenntnisse können bei der Schulung zur Stimmbildung mitmachen, um künftig regelmäßig oder ab und zu in unseren WOHNpflegen, Servicehäusern, Tagespflegen oder bei ambulant betreuten Kunden vorzulesen", lädt Susanne Weber, Leiterin des AWO Servicehauses Mettenhof, zur Teilnahme ein.

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Mit Hilfe von Methoden aus der Körper-, Atem-, Theater- und Stimmarbeit wird mit eigenen, mitgebrachten (1-2 Minuten Vorlesezeit) und fremden Texten experimentiert. Voraussetzungen zur Teilnahme außer Lust am Vorlesen gibt es keine.
In der Mittagspause ist für Verpflegung gesorgt.
Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gerne die Leiterin des AWO Servicehaus Mettenhof als Ansprechpartnerin zur Verfügung:
Susanne Weber
Leiterin des AWO Servicehaus Mettenhof
Vaasastr. 2
24109 Kiel
Tel.: 0431/53330-10
E-Mail: susanne.weber@awo-sh.de
Die Interenetseite der AWO Pflege Schleswig-Holstein finden Sie hier.

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Am 23.10.2014 von 14.00 - 16.30 feiert der Kieler Pflegestützpunkt mit verschiedenen Aktivitäten sein fünfjähriges Bestehen und lädt alle Interessierten herzlich zu diesem Zweck ein. Neben Austauschmöglichkeiten bei Kaffee und Kuchen, Hörtests, 'Pflegequiz', Blutdruckmessen oder dem 'Rollatorcheck' werden zu Beginn der Veranstaltung kostenlose Vorträge zum Thema Vorsorgevollmacht angeboten. Von 16.30 bis 18.00 Uhr wird zusätzlich zum Vortrag 'Fit im Alter - Tipps und Tricks für die Erhaltung der Beweglichkeit' geladen.

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Die Einrichtung (ehemalige Pflegeberatungsstelle) bietet trägerunabhängige, neutrale und kostenfreie Informationen und Beratung für Betroffene, Angehörige, Institutionen des Pflege- und Sozialbereiches oder Interessierte zu verschiedenen Themen wie der alltäglichen Lebensbewältigung z.B. bei Demenz oder Behinderung, (barrierefreies) Wohnen im Alter und Pflege an.

Ansprechpartnerinnen für Fragen zum Tag der offenen Tür des Pflegestützpunktes der Landeshauptstadt Kiel sind

Susanne Klipp
Telefon: 0431 / 901-3696
Fax: 0431 / 901 63216
E-Mail: Susanne.Klipp@kiel.de
Christina Schulz
Telefon 0431 / 901 3627
Fax 0431 / 901 63216
E-Mail Christina.Schulz@kiel.de

Den Flyer der Einrichtung finden Sie hier.

Einen Flyer zum Vortag 'Fit im Alter - Tipps und Tricks für die Erhaltung der Beweglichkeit' finden Sie hier.

Die Einladung zum Tag der offenen Tür finden Sie auf der Internetseite der Landeshauptstadt Kiel.

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Zum Wintersemester 2014 wird erstmals in Partnerschaft der AWO Pflege Schleswig-Holstein und der Universität Lübeck ein neuer Studiengang Pflege angeboten, um die berufliche Ausbildung mit einem universitären Studium zu vereinen und auf diese Weise ein praxisorientiertes Studienangebot für bestmögliche Qualifikation zu entwerfen, wie am 30.09.2014 von den Partnern bekanntgegeben wurde.

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Die praktische Ausbildung der drei Pflegeausbildungen Gesundheits-, Kinderkrankpflege und Altenpflege findet in Zukunft in den Einrichtungen der AWO statt, wohingegen die theoretischen Kenntnisse an der Universität Lübeck vermittelt werden.

Am 06.10.2014 findet um 10.30 Uhr im AWO Servicehaus Lübeck, in der Paul-Ehrlich Straße 5, 23562 Lübeck ein Pressegespräch zu Hintergründen und Zielen statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden unter 0431/ 5114-551 an Frau Abel erbeten.

Zur Internetseite der AWO Pflege Schleswig-Holstein gelangen Sie hier.

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Im Rahmen des Landesmodellvorhabens 'Wohnlotsen in Schleswig-Holstein' wurde an verschiedenen Orten im Bundesland fachlich qualifizierte Wohnungsberatungsstellen aufgebaut und in Betrieb genommen. Wie sich zeigt, geht es Schritt für Schritt voran und immer mehr Modellvorhaben werden in Schleswig-Holstein in die Praxis umgesetzt bzw. weiterentwickelt. Bürgernah und vorort soll das Beratungangebot leicht zugänglich Interessierten bzw. Betroffenen jeden Alters helfen, z.B. Fragen zur generationsgerechteten Wohnraumanpassung oder zu betreuten und bedarfsgerechten Wohnalternativen für Senior_innen zu beantworten sowie bei der Prüfung und Abwägung von Wohnmöglichkeiten bei ganzheitlicher Betrachtung des Betroffenen in seinem/ihrem Wohnumfeld zur Seite stehen.

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An den einzelnen Standorten sollen weiter Möglichkeiten aufgezeigt werden, baulich-technische Anpassung von Wohnraum für alten- und altersgerechtes, betreutes und barrierefreies Wohnen zu realisieren. Ziel des Landesmodellvorhabens ist es, Strategien und konkrete Fördermöglichkeiten für Kommunen, soziale Träger, Eigentümer_innen und Wohnungsunternehmen, um die soziale Wohnraumversorgung, bedarfsgerechte und gut betreute Wohnformen bis ins hohe Alter in angestammten Quartieren zu gewährleisten und damit ein aktives und sicheres Leben zu ermöglichen.

Dabei soll dem Wunsch vieler Senior_innen entsprochen werden, trotz (gesundheitlicher) Einschränkungen so lang wie möglich im eigenen Domizil wohnhaft zu bleiben. Wohnungsmarktprognosen für das Jahr 2025 sowie Bevölkerungsvorausberechnungen lassen auf eine Zunahme der Anzahl älterer Menschen bei einem Rückgang der jüngeren Bevölkerungsgruppen in Schleswig-Holstein schließen. Um den notwendigen Anpassungen der (sozialen) Wohnungsmarktpolitk sowie einer zukunftsfähigen Stadt- und Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gerecht zu werden, wurde 2011 vom Innenministerium das Forschungsprojekt „Kommunale Wohnberatung – Wohnlotsen Schleswig-Holstein“ und die Erprobung unterschiedlicher Ansätze in der Praxis gestartet.

Die Hintergründe, Projektziele bzw.- bausteine, Kontaktmöglichkeiten und Adressen der verschiedenene Modellvorhaben bzw. bereits eingerichteten Beratungsstellen in Flensburg, Lübeck, Mölln und Nordfriesland finden Sie auf der Website:

www.schleswig-holstein.de/Wohnlotse/DE/Was/Was_node.html

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