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Im Rahmen des Landesmodellvorhabens "Wohnlotsen in Schleswig-Holstein" ist 2012 in der Hansestadt Lübeck in Kooperation mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der Grundstücks-Gesellschaft „Trave“ mbH, eine Anlaufstelle und Infrastruktur für eine Wohnberatung eingerichtet worden. Der Fortbestand der Wohnberatung im Jahr 2014 wurde nun durch eine Beteiligung der Träger gesichert.

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In dem Ladenlokal in Lübeck, Kolberger Platz 1 bietet die Grundstücks-Gesellschaft „Trave“ mbh regelmäßige Sprechstunden und eine Ausstellung zu modellhaften Möglichkeiten einer altersgerechten und barrierefreien Wohnungsausstattung an. Die Wohnberatung ist zur Zeit dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet und richtet sich an Mieterinnen und Mieter der „Trave“ ab einem Alter von 60 Jahren und deren Angehörige. Aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels wird daher ein großer Bedarf an seniorengerechten Wohnraum entstehen, der voraussichtlich ab 2020 deutlich spürbar werden wird.

Dieser Herausforderung möchte sich die Hansestadt Lübeck stellen. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem Bevölkerungsrückgang von 3 % gerechnet. Parallel wird der Anteil der älteren Bürger ab 65 Jahren auf über ein Drittel im Jahr 2020 ansteigen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Gesamtkonzept „Leben und Wohnen im Alter“ entwickelt, dass Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige und finanzierbare Gestaltung in der Daseinsvorsorge ‚Wohnen’ unter Einbeziehung des Umfeldes ausspricht. Eine dieser Handlungsempfehlungen sieht die Einrichtung einer Wohnberatungsstelle vor.

Im Geschosswohnungsbestand ist die Realisierung des für eine seniorengerechter Modernisierung trotz eingeschränkter finanzieller Beteiligungsmöglichkeiten der meisten Mieter die zentrale Herausforderung. Häufig ist es notwendig, den älteren Mietern zunächst die baulichen und technischen Möglichkeiten zur Anpassung ihrer Wohnung zu eröffnen und die individuell auf die Mieter zukommenden Kosten darzulegen, um ein konkretes Interesse zu wecken.

Weitere Informationen:

Wohnlotsen Schleswig-Holstein
Wohnberatung Lübeck

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Eine neue Studie des Berlin-Instituts beleuchtet, wie sich die Erwerbstätigkeit unter älteren Menschen erhöhen lässt. Alles vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft und daraus abgeleiteten Handlungsmöglichkeiten für die Politik.

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Die Studie "Produktiv im Alter - Länger produktiv im demografischen Wandel" steht zum Download bereit:

www.berlin-institut.org

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Derzeit sind nur etwa fünf Prozent aller Wohnungen, in denen ältere Menschen leben, altersgerecht. In der Regel schränken Barrieren die Selbstständigkeit, die Beweglichkeit und die Freiheit im Alltag ein. Mit einer barrierefreien oder zumindest barrierearmen Wohnung ist ein Zuhause ohne Hindernisse und Stolperfallen gemeint. Gerade Treppenstufen, Türschwellen und zu schmale Türen können im Alter zu beinahe unüberwindbaren Barrieren werden. Eine Checkliste zur Prüfung, ob Ihr Zuhause altersgerecht ist, wurde nun vom Bundesfamilienministerium veröffentlicht.

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Die weit überwiegende Mehrheit der Menschen möchte in den eigenen vier Wänden alt werden und darin möglichst selbstbestimmt leben. Dafür lohnt sich ein Umbau, der die Wohnung barrierefrei oder zumindest barriereärmer macht. Durch eine solche bauliche Gestaltung können Sie sich auch im Alter ungehindert in Ihrer Wohnung bewegen und den Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen. Eine bedarfsgerechte, barrierefreie Wohnung erhöht nicht nur den Komfort, sondern trägt auch dazu bei, Verletzungen durch Stürze zu vermeiden. Auch soziale Kontakte lassen sich leichter pflegen: Eine Wohnung ohne Stufen und Schwellen ist nämlich nicht nur für Sie komfortabler, sondern auch für Bekannte, die Sie besuchen - ob im Rollstuhl oder mit Kinderwagen.

Ganz allgemein gilt: Altersgerecht umbauen ist keine Frage des Alters!

Jede Stolperfalle erschwert Kindern das Laufenlernen und jede Stufe weniger macht das Kinderwagenschieben leichter. Außerdem tragen Investitionen in den altersgerechten Umbau zur langfristigen Wertsicherung einer Immobilie bei - wichtig für Vermieter und selbstnutzende Eigentümer.

Hier können Sie weitere Informationen und die Checkliste abrufen:

www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

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Die Akademie Management und Politik (MuP) der Friedrich-Ebert-Stiftung hat im November 2013 einen Leitfaden publiziert, wie man ehrenamtliche Vorstände sucht und gewinnt: "Ehrenamtliche Vorstände gesucht! Wie Sie Führungskräfte für den Verein gewinnen, entwickeln und binden."

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Inhaltlich geht es nicht nur um das Thema der Suche und des Vorstandswechsels, sondern ebenso um die effektive Gestaltung von ehrenamtlicher Vorstandsarbeit in Vereinen. Interessant dabei ist, dass die Broschüre nicht nur positive Empfehlungen bietet, sondern durch Anti-Empfehlungen verdeutlicht, worum es jeweils geht. Solche Anti-Empfehlungen finden sich in Schaukästen mit stilisierten Bomben. Dort wird formuliert, wie man sicher einen neuen Vorstand vertreibt, Vereinsarbeit sabotiert oder Vorstände frustriert, z.B.: "Learning by doing ist die Devise, so hat es der alte Vorstand auch gemacht!"

MuP-Leitfaden unter
www.fes-mup.de

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Die Ausschreibung der zweiten Runde des Programms "Engagement braucht Leadership - Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände" ist gestartet. Die Bewerbungsfrist endet am 13. Januar 2014.

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Die Robert Bosch Stiftung fördert in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern im Modellprogramm »Engagement braucht Leadership« drei lokale Projektpartner. Ziel ist es, sie für die Vermittlung ehrenamtlicher Vereinsvorstände und deren Qualifizierung zu sensibilisieren, durch Kooperationsprojekte gemeinsam mit Lokalpolitik und Wirtschaft vereinsübergreifende Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln und zu erproben und ehrenamtliche Vorstandsarbeit als eine attraktive Engagementform zu kommunizieren.

Weitere Informationen unter
www.bosch-stiftung.de

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Rund hundert Ehrenamtliche sind es, die sich allein in den sieben Kieler Servicehäusern der AWO für die Pflege engagieren: in Betreuungsgruppen, als Vorsorgeberater, bei Ausflügen, in Gesprächen und Lesekreisen, durch Mithilfe bei Flohmärkten, als Wühlmaus in den Gärten, als Etagensprecher oder Bewohnerfürsprecher. In den letzten Monaten sind durch die Jahreskampagne „Pflege braucht Zeit“ noch einmal viele neue Zeitspender hinzugekommen.

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„Gleich sieben auf einen Streich waren es, die wir bei einer Infoveranstaltung „Rund um das Ehrenamt“ engagieren konnten“, erzählt Susanne Weber, Leiterin des Servicehauses in Mettenhof. Die Damen der Ortsgruppe Hasseldieksdamm-Mettenhof des Sozialverbandes (SoVD) werden künftig mit Spielenachmittagen, Vorlesen oder Spaziergängen den Alltag der Mieter in der WOHNpflege und im Servicehaus bereichern.

Zur AWO gebracht hat sie Ernesta Langer, die 1. Frauensprecherin im SoVD. „Als ich vor fünf Jahren aufgehört habe zu arbeiten, habe ich mir gedacht: Jetzt hast du Zeit, jetzt tust du was für die Älteren“, erzählt Langer von ihrem eigenen Engagement. Drei Jahre lang gestaltete sie einmal pro Woche einen Kaffeenachmittag mit Gedächtnistraining. „Als wir angefangen haben, waren wir zu siebt. Als ich dann vor zwei Jahren wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr konnte, waren wir schon 22. Es hat immer sehr viel Spaß gemacht und die Leute waren so dankbar.“ Auch heute noch kommt sie jeden Dienstag ins Haus, um die Bingo-Gruppe zu betreuen. „Da sind wir sogar meist doppelt so viele.“ Obwohl die 72-Jährige gerade ihr Haus renoviert, war sie auch diese Woche bei der AWO: „Die Zeit nehme ich mir.“

Umgekehrt engagieren sich aber auch die AWO-Mieter selbst ehrenamtlich. „Im Rahmen eines Schulprojekts mit der Goethe-Gemeinschaftsschule hat sich zum Beispiel Frau Scheel bereit erklärt, mit einigen Schülerinnen ehrenamtlich zu filzen“, erzählt Ehrenamtskoordinatorin Stefanie Rempfer. So sind schon etliche Pantoffelpaare entstanden, die beim Weihnachtsmarkt am vergangenen Sonntag gegen Spenden für die nächste gemeinsame Klassenfahrt der Schüler und Mieter angeboten wurden.

„Unsere jüngste Zeitspenderin in den Kieler Servicehäusern ist 21 Jahre alt, der älteste 93 Jahre. Pflege braucht Zeit, und dieses freiwillige, wertvolle Engagement tut den älteren und jüngeren Menschen einfach gut“, meint Susanne Weber.

Der Internationale Tag des Ehrenamtes (International Volunteer Day for Economic and Social Development, IVD) ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen.

Hintergrund:

„Wer hat an der Uhr gedreht? Pflege braucht Zeit!“ Unter diesem Motto hat die AWO Pflege Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland – Landesverband Schleswig- Holstein eine neue Jahreskampagne gestartet. „Mit der Kampagne möchten wir auf die vielfältigen 'Zeit-Nöte' in der Pflege auf­merksam machen – die der Pflegebedürftigen, aber auch derjenigen, die pflegen – und gleichzeitig etwas dagegen tun“, erklärte Uwe Braun, Leiter des Unternehmensbereichs Pflege der AWO Schleswig-Holstein.

Gemeinsam mit dem SoVD, den Ortsvereinen, den Ausbildungsstätten für Altenpflege, den Diensten und Einrichtungen der Pflege und vielen ehrenamtlichen Helfern sammelt die AWO Schleswig- Holstein in den kommenden zwölf Monaten Zeit, um sie anschließend der Pflege zur Verfügung zu stellen. „Dafür, aber auch um die Zeit symbolisch wieder selbst in die Hand zu nehmen, haben wir in allen Diensten und Betrieben „Zeit­sammelstellen“ eingerichtet, um Zeitspenden und Uhren zu sammeln“, so Braun. „Am Ende des Jahres wollen wir so viele zusätzliche Stunden für die Pflege gesammelt und Menschen gewonnen haben, die sich auch zukünftig mit ihrer Zeit für die Pflege einsetzen. Denn die Bewältigung der demografischen Veränderung muss eine gesellschaftliche Aufgabe sein und darf nicht allein als Aufgabe der Pflegenden gesehen werden!“

Nähere Informationen:

www.awo-pflege-sh.de/zeit

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Im Berufsleben, als Verbraucher und als bürgerschaftlich Engagierte/r sieht man sich unterschiedlichen formellen und informellen Altersgrenzen ausgesetzt. Solche Altersgrenzen und deren Veränderung sind in Berlin am 10. Dezember 2013 Gegenstand der Tagung »Gesellschaftliche Teilhabe im Alter: Welche flexiblen Altersgrenzen brauchen wir in Zukunft?«.

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Nach Inputs u.a. von Prof. Dr. Thomas Klie und Prof. Dr. Ursula Lehr gibt es drei parallele Workshops. Einer davon ist den »Altersgrenzen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten und freiwilligem Engagement« gewidmet, mit Prof. Dr. Georg Cremer, Deutscher Caritasverband e. V., Dr. Claudia Vogel, Deutsches Zentrum für Altersfragen und Rolf Lehmen, Senior Experten Service.

Weitere Informationen unter:
www.iges.de

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2014 bietet das Kompetenzzentrum Demenz 30 verschiedene Fortbildungen in Schleswig-Holstein an. Die Veranstaltungen richten sich an Ehrenamtliche, Angehörige und Professionelle in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Das Programm ist praxisorientiert und breit aufgestellt.

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Die Kurse vermitteln vielfältige Beschäftigungs-, Umgangs- und Kommunikationstipps sowie medizinisches Wissen, Wohnkonzepte, Strategien zur Selbstpflege oder auch eine 20-Stunden-Schulung für Menschen, die ehrenamtlich tätig werden wollen.

„Wir richten uns bei der Auswahl der Angebote immer sehr nach den Rückmeldungen der Teilnehmer. Dazu kommen neue Impulse, die wir aufgreifen. Das erklärt sicher, warum die Teilnehmer häufig mehr als 100 Kilometer Anfahrtsweg in Kauf nehmen, um dabei zu sein.“, sagt Swen Staack, Leiter des Kompetenzzentrums Demenz. So ergab die wissenschaftliche Auswertung der Fortbildungsangebote, unter anderem dass die Teilnehmer viele Anregungen für den Umgang mit den Betroffenen mitgenommen haben. Den Fortbildungen und Referenten wurde eine hohe Qualität bescheinigt.

Die Veranstaltungen aus dem Jahresprogramm 2014 dauern von drei-stündig bis drei-tägig, mit Referenten von Glücksburg bis aus Oberammergau. Die Veranstaltungsorte sind breit über Schleswig-Holstein gestreut. Das Kompetenzzentrum bietet auf Anfrage auch individuell zugeschnittene Fortbildungen an. Außerdem schult es im Sinne demenzfreundlicher Kommunen unterschiedlichste Berufsgruppen im Umgang mit Menschen mit Demenz. Dazu zählen z. B. Supermarkt- und Bankangestellte sowie Mitarbeiter von Polizei- und Feuerwehr.

 

Informationen, Anfragen und Anmeldungen:
Kompetenzzentrum Demenz
Alter Kirchenweg 33-41
22844 Norderstedt
Tel. 040/609 26 42 0, Fax 040/308 57 986
info@demenz-sh.de

Download Jahresprogramm unter:
http://www.demenz-sh.de/index.php/aktuelles.html

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In Schleswig-Holstein gibt es inzwischen 30 MarktTreffs. Immer mehr Gemeinden sind von dem Konzept überzeugt das neben dem klassischen Einzelhändler weitere Dienstleistungsangebote mit einem Treffbereich integriert. Der MarktTreff Koberg ist ein gutes Beispiel wie neben einem Tante-Emma-Laden dank der Ideen und des Engagements der Bewohner eine Begegnungsstätte mit einem bunten Dorf- und Kulturleben entstanden ist. Johannes Kuhnardt, Mitinitiator des MarktTreffs Koberg, berichtet von seinem Markttreff mit angeschlossenem Dorfhaus.

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Nachdem ich die Gelegenheit am 2.Oktober 2013 im Landeshaus Kiel hatte, um dort kurz unser Projekt in Koberg vorzustellen, hier noch einmal ein paar Dinge in Bezug auf das Thema der Seniorenpolitik in Schleswig-Holstein.

Als im Jahr 2008 der 25. MarktTreff in Koberg eröffnete, begann für unseren Ort ein neuer, aufregender und mittlerweile auch erfolgreicher Zeitabschnitt. Rückblickend nach 5 Jahren können wir von Erfolg sprechen, weil unser MarktTreff-Konzept überzeugt und als Beispiel gelungener Belebung und Wiederbelebung des Dorflebens gilt.

Wiederbelebung daher, weil wir endlich wieder einen "Tante Emma Laden" haben (nach über 10 Jahren fehlender Einkaufsmöglichkeit im Ort), im Verbund mit einem Dorfhaus. Belebung, weil wir mit der Einrichtung des MarktTreffs eine neue Begegnungsstätte für alle Koberger geschaffen haben. Kinder, Jugendliche und natürlich auch die älteren Mitbürger finden hier ihren Platz. Die Senioren genießen es unter sich, aber auch in Gesellschaft mit allen anderen Jahrgängen zu sein. Dafür an dieser Stelle einige Beispiele: Seniorennachmittage in den "Kleinen Stuben", größere Ereignisse auf dem Saal, Teilnahme am Mittagstisch (3x pro Woche), Einbindung in die Organisation bei vielen Vorhaben, Teilnahme an altersgerechten "Leibesübungen" und mehr.

Inzwischen sind über 30 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger regelmäßig zu Gast in unserem Haus. Einige von ihnen bemühen sich auch um die Übernahme von Ehrenämtern im weitesten Sinne. So sorgen sich etwa vier von ihnen um die Pflege der Außenanlagen und um das ungeliebte Fensterputzen, auch das will getan sein, hat sich aber im Laufe der Zeit einfach ergeben. Des Weiteren sind immer einige der Senioren zur Stelle, wenn das Rote Kreuz zum Blutspendetermin anrückt. Dreimal im Jahr kümmern sich auch wiederum vier andere "Frischgebliebene" um die Beköstigung der Spender.

Dies alles und noch viel mehr leisten unsere Oldies, und das mit wahrer Freude am Mitwirken und Gestalten. Man sagt uns: „Süst wär ik alleen to Huus“.
Ich schätze die Situation bei uns im MarktTreff als absolute Bereicherung unseres Dorflebens ein, ebenso hat es die kulturellen Angelegenheiten total kreativ beeinflusst, eben auch zu Gunsten der älteren Bevölkerung. Hierum beneidet man uns in den anderen Bundesländern, die schon mehrfach Abordnungen schickten, um sich hier bei uns ein lebhaftes Bild zu machen. Daher Daumen hoch für dieses gelungene Projekt der Landesregierung und anderen Beteiligten in Schleswig-Holstein, unserer Heimat! Was uns jetzt noch zu unserem Glück fehlt, ist eine Wohnanlage für gemeinsames "Hausen" in gewohnter Umgebung. Aber das ist ein anderes Thema.

 

Weitere Informationen:

www.markttreff-sh.de
Markttreff Koberg

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Heimverzeichnis gGmbH Träger der Plattform www.heimverzeichnis.de sucht ehrenamtliche Gutachterinnen und Gutachter, die Senioreneinrichtungen bewerten.

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Die Ehrenamtlichen besuchen bundesweit Senioreneinrichtungen und schauen nach den Dingen, die bei den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen und der Heimaufsichtsbehörden weitgehend unberücksichtigt bleiben. Sie sprechen mit dem Bewohnerbeirat und der Einrichtungsleitung, aber auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst. Sie werden für die Gutachtertätigkeit geschult und bei den ersten Begutachtungen begleitet. Pro Begutachtung wird eine Aufwandentschädigung in Höhe von 60,- € gezahlt, außerdem werden die Reisekosten erstattet. Bei Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit können Sie sich auf der Homepage von Heimverzeichnis.de registrieren lassen.

www.heimverzeichnis.de

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seniorenpolitik-aktuell.de
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