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Die unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) weist auf eine Änderung zur Regelung des Krankengeldes hin, die für alle ArbeitnehmerInnen relevant sein kann, die ihre Krankschreibung verlängern.

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Zukünftig werden weniger Patienten ihren Anspruch auf Krankengeld wegen formaler Fehler verlieren. Nach dem heute im Bundestag verabschiedeten "Versorgungsstärkungsgesetz" reicht es dann, dass der Arzt eine Folgekrankschreibung erst ab dem nächsten Werktag ausstellt. Bisher mussten sich die alte und neue Krankschreibung zwingend um einen Tag überlappen. Sonst entstand eine "Anspruchslücke" und die Krankenkasse konnte die Zahlung des Krankengeldes gänzlich einstellen. Die Neuregelung soll im Sommer dieses Jahres in Kraft treten.

Dazu Stephanie Jahn, Geschäftsführerin UPD: "Ohne wieder fit für den Job zu sein, bekamen die Betroffenen kein Geld mehr von der Kasse und mussten sich Sorgen um ihre finanzielle Existenz machen. Gleichwohl gilt auch nach der Gesetzesänderung, dass die Krankschreibung lückenlos sein muss. Krankengeld-Empfänger müssen also spätestens am ersten Tag nach ihrer bisherigen Krankschreibung zum Arzt gehen und sich die Folgekrankschreibung holen. Auch wichtig: Der Arzt kann nicht rückwirkend krankschreiben, um eine entstandene Anspruchslücke aufzuheben."

Die UPD berät per Gesetz kostenlos und neutral zu allen Gesundheitsfragen und informiert den Patientenbeauftragten der Bundesregierung jährlich über
Problemlagen im Gesundheitswesen. Patienten erreichen die UPD nicht nur online sondern auch in drei Sprachen am Telefon:

Deutsch: 0800 0 11 77 22 (Mo bis Fr 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr)

Türkisch: 0800 0 11 77 23 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Russisch: 0800 0 11 77 24 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Fragen zu Arzneimitteln werden unter 0800 0 11 77 25 (Mo / Di / Do 9-16 Uhr, Mi / Fr 9-13 Uhr) beantwortet.

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Das Heft "informationsdienst altersfragen" widmet sich in der Ausgabe 2/2015 der Flexibilisierung des vorzeitigen Renteneintritts. Die Erwerbsverläufe älterer Menschen differenzieren sich im Verlauf des Lebens aus. Gründe für einen Verbleib im oder ein Ausscheiden aus der Arbeit sind also vielfältig. Diese Heterogenität wird in den Beiträgen des Heftes berücksichtig. Dem gleichen Thema widmet sich ein BAGSO-Positionspapier.

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Eine größere rentenrechtliche Flexibilität für den Übergang in den Ruhestand für Personen, die nicht bis zur Regelaltersgrenze erwerbstätig sein können, wird von vielen Seiten gewünscht. Eine Arbeitsgruppe aus Koalitionsmitgliedern, Kanzleramt und zuständigen Ministerien soll Vorschläge für ein flexibleres Weiterarbeiten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erarbeiten. Das Heft kann also als ein Beitrag zu den laufenden politischen Prozessen betrachtet werden.

Im Artikel "Arbeitsbelastungen und Rentenbeginn" von Martin Brussig wird gezeigt, welche Möglichkeiten das Rentenrecht bisher zum flexibleren Übergang in den Ruhestand bei hohen Arbeitsbelastungen bietet.

Mit dem Beitrag "Vom Staat zum Betrieb. Der Übergang in den Ruhestand im sozialpolitischen Wandel" gibt Norbert Fröhler einen Überblick über die vorliegenden Ergebnisse zu Angebot und Nutzung betrieblicher Übergangsoptionen.

Die "Sicherung der Flexibilität beim Übergang in die Rente" wird von Judith Czepek und Enzo Weber betrachtet. Schwierigkeiten bei der Nutzung von flexiblen Übergangsangeboten und aktuelle Reformideen aus der politischen Diskussion werden vorgestellt.

Das komplette Heft kann online heruntergeladen werden.

Das Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) stellt zu diesem Thema arbeitsmarkt- und rentenpolitische Forderungen auf. Sie können die Forderungen im Detail online nachlesen.

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Die Praxisdatenbank ist auf der Seite "Gesund und aktiv älter werden" eingerichtet. Mit ihr soll ein Überblick über Aktivitäten der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen ermöglicht werden. Die Suche kann für ein Bundesland gefiltert werden.

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Sie können sich mit Hilfe der Datenbank einen Überblick über Angebote und Initiativen für ältere Menschen in ihrer Region verschaffen. Auch können Sie eigene Angebote dort eintragen und so einem größeren NutzerInnenkreis verfügbar machen. Auch die Fachwelt kann mit Hilfe der Datenbank Praxisbeispiele in der Öffentlichkeit publik machen bzw. diskutieren.

Die Möglichkeit des Eintragens ist noch nicht vollständig auf der Seite implementiert. In drei Schritten können Sie Ihr Angebot dort trotzdem anzeigen lassen.

Den Kern des Angebotes bildet die Recherche in der Datenbank.

Fokussierte Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen sollen in Zukunft auf der Seite dargestellt werden.

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Über den anstehenden 11. Seniorentag mit dem Motto "Gemeinsam in die Zukunft!" in Frankfurt/Main berichteten wir bereits ausführlich. Inzwischen kann auch das Programmheft mit detaillierten Angaben zu den Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten heruntergeladen werden.

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Das Programmheft können Sie natürlich online herunterladen, dort finden Sie nach einem Grußwort von Frau Merkel Beschreibungen der zentralen Veranstaltungen, der Einzelveranstaltungen der einzelnen Tage und der ebenfalls zugänglichen Messe SenNova auch weitere nützliche Hinweise. Sie erfahren, Sie die Messe barrierefrei und bei Bedarf mit Unterstützung erreichen und natürlich, wie Sie die Tickets erstehen können.

Die Messe findet an drei Tagen statt, sie ist jeweils ab 9 Uhr geöffnet, sie schließt an den ersten beiden Tagen um 18 Uhr und am dritten Tag um 17 Uhr. Die Preise sind entsprechend gestaffelt:

25 Euro bezahlen Sie für alle 3 Tage,

12 Euro  für eine Tageskarte für den 2. oder 3.7. und

6 Euro für die Tageskarte des letztes Messetages.

Eine ausführliche Beschreibung zur Anreise und zu Bezahlungsmöglichkeiten der Eintrittskarten erhalten Sie auf den letzten Seiten des Programmheftes.

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Mehrere Organisationen suchen aktive Ältere im Netz. InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können mit Online-Projekten teilnehmen. Wie das funktioniert und wer hinter dem Internetpreis steht, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit und Google Deutschland rufen bis September 2015 Internetnutzer ab 60 Jahren auf, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

Unter dem Motto "Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt" will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von SeniorInnen im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie "DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland". Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien.

Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.

Zweitens werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch EnkelInnen und Freunde von SeniorInnen können Vorschläge einreichen.

Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die OrganisatorInnen freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 04.09.2015.

Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden.

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Die Kieler Nachrichten (KN) berichteten über die Jubiläumsveranstaltung "Dreimal hoch!!!" im Kieler Ratssaal, zu der auch etliche Demenzkranke erschienen. Thematisiert wurden nicht nur die Veränderungen für die erkrankten Menschen und ihre Angehörigen.

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Es wurden auch immaterielle Barrieren angesprochen, welche sich für Menschen mit Demenzerkrankung auftuen. Der Abbau dieser Barrieren sollte als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Zahlreiche Hilfsangebote konnten während der Veranstaltung vorgestellt werden.

Neben diesen Standpunkten wurde auch gefeiert. Anlässe waren das 25jährigen Bestehen des Kieler Seniorenbeirates und der AWO-Beratungsstelle Demenz und Pflege sowie die 100. Sitzung der Kieler Pflegekonferenz.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der KN.

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Am 04. Juni 2015 fand in Rendsburg die Veranstaltung "Gut zusammen leben in Schleswig-Holstein – die Chancen des demografischen Wandels" statt, wir berichteten im Vorfeld. Die Organisatoren waren das Sozialministerium Schleswig-Holstein und der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig Holstein. Hier finden Sie die Dokumentation dieser Tagung.

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Nach der Begrüßung durch Sozialministerin Kristin Alheit und Vorstand Günther Ernst-Basten unter der Moderation von Carsten Kock referierten Prof. Dr. Horst W. Opaschowski und Dr. Christoph Rott.

Der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski stellte in seinem Vortrag „Vom Ich zum Wir – Zukunftschancen einer neuen Zusammenhaltsgesellschaft“
die Zukunftssorgen und die Zukunftshoffnungen gegenüber und leitete daraus zehn Zukunftstrends ab, die sie hier nachlesen können. Zum Abschluss seines Vortrages erläuterte Prof. Dr. Horst W. Opaschowski seine "Zehn Gebote für das 21. Jahrhundert".

Dr. Christoph Rott vom Institut für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg setzte sich in seinem Vortrag u. a. mit den positiven Folgen des demografischen Wandels auseinander. Einer seiner Schwerpunkte waren die Möglichkeiten, durch individuelles und gemeinschaftliches Handeln die Alterswünsche von Menschen zu verwirklichen und Altersrisiken zu minimieren. Die Präsentationsfolien des Vortrages von Dr. Rott haben wir ebenfalls für Sie bereitgestellt.

Danach erläuterten Holger Wittig-Koppe und Bettina Süphke in ihrem Vortrag "Bürgergesellschaft erlebbar machen – aktivierende und inklusive Gemeinwesenarbeit in Schleswig-Holstein" die Angebote und Handlungsweisen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Schleswig-Holstein e. V. Im Mittelpunkt stand dabei die Befähigung von BürgerInnen sowie Organisationen und EntscheidungsträgerInnen, gemeinsam Mitwirkungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten entwickeln, organisieren und unterstützen zu können. Die Folien des Vortrages, bei dem insbesondere auf das Projekt „Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein“ eingegangen wurde, finden Sie hier.

Zum Abschluss ging es bei einer moderierten Gesprächsrunde um die Frage, wie das gute Zusammenleben in Schleswig-Holstein gelingen kann. Auf der Bühne diskutierten Jörg Bülow (Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages), Renate Wohlert (bürgerschaftlich Engagierte aus Schafstedt), Annelies Petersen (Geschäftsführerin der Lebenshilfe Flensburg) und Holger Wittig-Koppe (Teamleiter beim Paritätischen S-H).

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Wir stellen Ihnen diesmal eine Auswahl von Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zu dem Thema Fahrsicherheit im Alter, aber vor allem bei Demenz, vor.

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Zum Thema Fahrsicherheit bei Demenz gibt es vollständige Werke:

Hoffmann-Born, Hannelore; Peitz, Jürgen (2014): Demenz und Straßenverkehr. Pocket-Ratgeber für Mobilität und Sicherheit. ISBN 978-3-574-55057-7.

Deutsche Alzheimer-Gesellschaft (2011): Gemeinschaft leben. Referate auf dem 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Selbsthilfe Demenz.

Gudelius, Christine (2009): Fahrkompetenz bei Patienten mit Gedächtnisstörungen oder beginnender Alzheimer-Demenz. ISBN 978-3-8322-8248-6.


Deutschsprachige Beiträge in Sammelwerken und Fachzeitschriften:

Holte, Hardy (2011): Alters- und krankheitsbedingtes Unfallrisiko. In: Rudinger, Georg (Hrsg.): Ältere Verkehrsteilnehmer - gefährdet oder gefährlich? Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten.

Philipp-Metzen, H. Elisabeth (2011): Demenz und Autofahren. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Schönhof, Bärbel (2011): Haftung, Versicherung und Autofahren bei Demenz. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Silverstein, Nina M.; Peters-Beumer, Lisa R. (2007): Community mobility and dementia: Dementia and social work practice.

Buchholz, Uwe; Herrmann, Robert (2009): Fitness-Check für ältere Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Lukas, Albert; Nikolaus, Thorsten (2009): Fahreignung bei Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 1 Grundlagen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 2 Das Assessment und seine praktischen Konsequenzen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Zeman, Peter (2009): Fahrtüchtigkeit im Alter. In: Informationsdienst Altersfragen.


Um dieses etwas speziellere Thema zu erfassen, lohnt sich ein Blick in englischsprachige Beiträge in Fachzeitschriften:

Adler, Geri; Rottunda, Susan J. (2010): Mandatory testing of drivers on the basis of age and degenerative diseases: stakeholder opinions. In: Journal of aging & social policy.

Cable, Greg et. al. (2000): Knowledge, attitudes, and practices of geriatricians regarding patients with dementia who are potentially dangerous automobile drivers. A national survey. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Duchek, Janet M. et. al. (2003): Longitudinal driving performance in early-stage dementia of the Alzheimer type. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Hunt, Linda A. (2003): Driving and dementia. In: Generations.

Lundberg, Catarina; Hakamies-Blomqvist, Liisa; Almkvist, Ove; Johansson, Kurt (2003): License suspension revisited. A 3-year follow-up study of older drivers. In: Journal of applied gerontology.

Perkinson, Margaret A. et. al. (2005): Driving and dementia of the Alzheimer Type: beliefs and cessation strategies among stakeholders. In: The gerontologist.

Stern, Robert A. (2008): At the crossroads: development and evaluation of a dementia caregiver group intervention to assist in driving cessation. In: Gerontology & geriatrics education.

Talbot, Ana et. al. (2005): Driving cessation in patients attending a memory clinic. In: Age and ageing.

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Frei nach dem Motto "Unkraut vergeht nicht" ist Gartenarbeit wieder fester Bestandteil in den AWO-Einrichtungen. Dadurch können die Menschen gemeinsam graben, säen, pflanzen, ernten und kochen.

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Anlässlich der Wiedereinführung der Gartenarbeit als Angebot findet am 16. Juli 2015 im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg ein Aktionstag mit Gartenfest statt. Geplant ist, dass Mieterinnen und Mieter, Angehörige, Schüler und Lehrer unter anderem den Blumenkästen und Hochbeeten einen neuen Anstrich geben. Anschließend wird gemeinsam im Garten gefeiert.

"Frische Luft und das Verweilen und Arbeiten im Garten gehören häufig zur Biografie der älteren Menschen in unseren Einrichtungen und Diensten, und der Garten ist deshalb weiterhin fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen, die bei uns leben, sei es als Ort der Begegnung und des Feierns, zur Anregung der Sinne, als Ort der Erinnerung, zum gemeinsamen Arbeiten und Gestalten oder einfach nur zum Spazierengehen", erklärt Uwe Braun, Leiter der AWO Pflege in Schleswig-Holstein. "Unkraut vergeht nicht heißt auch: Älterwerden kann gelingen!"

Wie wichtig der Garten für die älteren Menschen ist, auch ohne dass sie aktiv darin arbeiten, weiß auch Holger Kuhlmann, Gärtner im Sinnesgarten des AWO Servicehauses Mettenhof: "Viele schauen jeden Morgen aus dem Fenster oder von ihrem Balkon aus in den Garten. Dieser Blick in den Garten und auf meine Arbeit ist ihnen eine tägliche Freude und ein festes Ritual." Häufig weckt ein Spaziergang durch den Garten bei den älteren Menschen auch Erinnerungen an früher.

Gemeinsam etwas zu gestalten und darüber hinaus eine Brücke zwischen Jung und Alt, zwischen Mietern in der WOHNpflege und Kindern aus dem Quartier zu schaffen, ist auch Ziel des Gartenprojekts im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg. Gemeinsam mit den Schülern der Auguste-Viktoria-Schule haben die Mieterinnen und Mieter schon im vergangenen Jahr Pflanzkästen gebaut, ein Beet aus leuchtend bunten Blumen angelegt, Unkraut gejätet, gegossen und aus den Kräutern Öle hergestellt.

Doch nicht nur als Nutzgarten wird das Gelände genutzt. "Entstanden sind durch die generationsübergreifende Zusammenarbeit auch ein Sinnesgarten, der den Tast- und Geruchssinn unserer Mieter anregt, sowie ein Treffpunkt für Jung und Alt", sagt Maren Seeliger. "So werden die Jahreszeiten auch für unsere Mieterinnen und Mieter erlebbar und spürbar."

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Der Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützt über das Projekt „AKTIV 50 PLUS“ landesweit Aktionen und Veranstaltungen finanziell, die den Seniorensport über den regulären Übungsbetrieb hinaus aktivieren und fördern.

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Damit sollen inhaltlich neue Angebote für ältere Menschen etabliert werden (z. B. gesundheitsorientierte, sportartenübergreifende oder altersübergreifende Angebote, Trendsportarten), sowie aktiver Beitrag zur Mitgliedergewinnung geleistet werden und die Vernetzung mit anderen Partnern vorangetrieben werden. Sportvereine sind aufgerufen, von dieser Fördermöglichkeit Gebrauch zu machen, denn der Seniorensport gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Weitere Informationen: Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

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