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Der Landessportverband Schleswig-Holstein und das Forum Pflegegesellschaft beschäftigen sich mit dem Thema "Alter in Bewegung". Sportvereine, welche sich als Kooperationspartner beteiligen wollen, sind willkommen. Ein weiteres Projekt organisiert Wanderungen.

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Senioreneinrichtung und ambulante Dienste kooperieren mit Sportvereinen, welche dann in den Einrichtungen Bewegungsangebote machen. Die Kurse können 12 Mal zu je 90 Minuten oder 18 Mal zu je 60 Minuten stattfinden. Online finden Sie eine detaillierte Beschreibung, weitere Kooperationen können noch vereinbart werden. Eine detaillierte Dokumentation und Evaluation des Projektes können Sie online nachlesen.

Im Projekt "Natur gemeinsam erleben - Wandern für Menschen mit und ohne Demenz" kooperiert das Kompetenzzentrums Demenz mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung. Es werden gemeinsam durchgeführte Wanderungen angeboten. Die nächste Wanderung steht am 01.09.2015 in Schulensee an.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) fordert, das Engagement der wachsenen Gruppe von älteren Menschen mit eigener Migrationserfahrung mehr wertzuschätzen und gezielt zu fördern.

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Es lässt sich zwar die Gruppe älterer ZuwanderInnen anhand von Alter und Geburtsort beschreiben. Sie ist aber auch wegen dieser ungenauen Konstruktion eine vielfältige, heterogene Gruppe. Dass eine so konstruierte Gruppe wächst, ist bei steigender Lebenserwartung und in vielen Aspekten der Gesellschaft geforderten Mobilität nicht verwunderlich.

Die BAGSO erkennt an, dass die finanzielle Absicherung und die medizinische Lage dieser Gruppe im Vergleich zu nicht migierten älteren Menschen schlechter ist. Gleichzeitig ist aber das Engagement der MigrantInnen in Nachbarschaft und Qartier größer als das der Nichtmigrierten. In dem dreiseitigen Positionspapier werden auf Besonderheiten beim Engegament von MigrantInnen eingegangen. Es werden Antworten auf die Frage gegeben, wie Seniorenorganisationen und Verbände Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erreichen können. Das Papier schließt mit Forderungen an die politischen AkteurInnen.

Sie können die Forderungen online nachlesen.

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Die Ermöglichung des Lebens zu Hause im Alter ist seit geraumer Zeit Gegenstand der Forschung unterschiedlicher Professionen. Die Kooperation unterschiedlicher Professionen war in der Vergangenheit schwierig, ist aber auf dem Weg der Besserung. Wolfgang Paulus beschäftigt sich in der Ausgabe 03/2015 von Forschung aktuell mit der integrierten Versorgung zu Hause.

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Im Artikel bearbeitet Woflgang Paulus die Frage, wie das weitere Leben im eigenen, gewohnten Haushalt auch im Alter trotz Unterstützungsbedarf gelingen kann, wie also die Formel 'ambulant vor stationär' umgesetzt werden kann oder besser umgesetzt werden sollte. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Finanzierung telemedizinischer und technischer Hilfen zur Unterstützung alter Menschen in ihren Wohnungen bisher schwierig war, neuere Gesetzesinitiativen im Gesundheits- und Pflegebereich jedoch Anlass zur Hoffnung geben.

Sie können den gesamten Artikel online nachlesen.

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Die Anzahl der LeistungsbezieherInnen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird weiter anwachsen. Jedoch schützt die Grundsicherung nicht ausreichend vor Armut, daher werden Verbesserungen in der Grundsicherung gefordert. Lesen Sie hier die Gründe für den mangelnden Schutz vor Armut und die daraus resultierenden Forderungen der Volkssolidarität.

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Die Grundsicherung setzt ein, wenn die Rente oder andere Einkünfte für den Lebensunterhalt nicht ausreichen. Für diesen Fall haben alle BürgerInnen ein verfassungsrechtlich garantiertes Recht auf staatliche Unterstützung zur Sicherung ihres Existenzminimums und zur Gewährleistung ihrer Teilhabe an der Gesellschaft.

Zwischen der Armutsgefährdungsschwelle (2013: 892 Euro) und dem durchschnittlichen Bruttobedarf von EmpfängerInnen der Grundsicherung (2013: 740 Euro) klafft eine Lücke von 152 Euro. Nach Berechnungen der Armutsforschung bezieht deutlich weniger als die Hälfte der Anspruchsberechtigten über 65 tatsächlich die Leistungen der Grundsicherung. Das führt zu einem großen Anteil sogenannter verdeckter Altersarmut.

In der heutigen Form trägt die Grundsicherung im Alter auch unzureichend altersspezifischen Anforderungen Rechnung. Alter müsste als eigenständiger Lebensabschnitt betrachtet werden, es fehlen Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen sozialen Status.

Bei einer Reform der Grundsicherung sollen auch die gesellschaftlichen Ursachen von Armut bekämpft, die gesetzliche Rente wieder verstärkt auf die Lebensstandardsicherung ausgerichtet, das Absinken des Rentenniveaus gestoppt und besonders von Altersarmut bedrohte Gruppen besser abgesichert werden.


Folgendes fordert daher die Volkssolidarität:

Erhöhung des Regelsatzes für eine alleinstehende Person auf 450 Euro monatlich (2014).

Einführung eines Freibetrags für Alterseinkünfte bei der Einkommensanrechnung: Ein Grundfreibetrag von 100 Euro und ein zusätzlicher Freibetrag für Renten- bzw. Alterseinkünfte in Höhe von 15 % des Regelsatzes, d. h. beim aktuellen Regelsatz ca. 60 Euro.

Anhebung des Vermögensfreibetrags auf 150 Euro pro Lebensjahr und Erlaubnis zum Besitz eines Kraftfahrzeugs im Wert bis zu 7.500 Euro.

Öffnung der Grundsicherung im Alter für Arbeitslose, die ab dem 63. Lebensjahr eine Rente mit Abschlägen beziehen, sowie für Bezieher einer befristeten Erwerbsminderungsrente.

Das Antragsverfahren für Leistungen der Grundsicherung soll erleichtert werden.


Für eine bessere Sicherung des Wohnraums von Menschen, die über geringe Alterseinkünfte verfügen, wird gefordert:

Eine Anhebung des Wohngeldes und die Einführung einer Energiekostenkomponente.

Eine stärkere Berücksichtigung von altersspezifischen Aspekten bei Überschreitung der Kriterien für 'angemessenen' Wohnraum auf kommunaler Ebene.


Sie können hier den gesamten Bericht und die Forderungen im Detail nachlesen.

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Auf WDR 4 läuft samstags von 8:05 bis 8:55 die Sendung "Mittendrin - in unserem Alter", die sich an über 50jährige Menschen richtet. In den Sendungen sollen soziale Fragen älterer Menschen thematisiert werden.  Wir zeigen einen Rückblick auf vergangene und eine Vorschau auf kommende Sendungen.

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Auf der Homepage können alle Beiträge innerhalb des letzten Jahres nachgehört werden. In Sendungen der letzten Wochen wurde sich mit verschiedensten Themen beschäftigt. Dies sind z.B. inzwischen ältere MigrantInnen, welche u.a. über mitgebrachte Sprachen und Erfahrungen berichten, Zusammenarbeit zwischen älteren und jüngeren ArbeitnehmerInnen, die Abwendung drohender Geschäftsunfähigkeit bei Demenzerkrankung, Nachbarschaft, Pflegeversicherung, Arbeit im Rentenalter, Stellensuche und das gestiegene Interesse von Firmen an älteren ArbeitnehmerInnen.

In den nächsten drei Sendungen soll sich mit den Themen "Lebensqualität trotz schmalem Geldbeutel" (11.04.2015), "Trümmerfrauen – ein deutscher Mythos mit wahrem Kern" (18.04.2015) und "Hürdenlauf vor dem Training – Wie der Antrag auf Rehabilitation besser gelingt" (25.04.2015) beschäftigt werden.

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Die Mitgliedsorganisationen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) haben sich im vergangen Jahr mit dem guten Leben im Alter beschäftigt. Daraus resultieren nun Ergebnisse, Empfehlungen und Forderungen.

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Besonders aufmerksam wurden die Themengebiete Wohnen, Pflege und haushaltsbezogene Dienstleistungen betrachtet. Zentrale Forderung ist laut Klaus Müller wegen der weitrechenden Lebensentscheidungen Ausbau und Vernetzung einer guten, fachspezifischen Beratung. Weiter wird der geförderte Bau barrierefreier Wohnungen, Erleichterung der Pflege für Angehörige und die Erhöhung der Zahl qualifizierter Pflegefachkräfte gefordert. Damit wird eine Forderung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) aufgegriffen.

Eine Meinungsumfrage unter WohneigentümerInnen zu Wohnwünschen und barrierearmen Wohnkomfort wurde von drei Instituten durchgeführt. Der Bestand der barrierearmen Wohnungen und der altersgerechten Sozialwohnungen erfüllt nicht den Bedarf, weitere staatliche Fördermaßnahmen seien also erforderlich. Beim Wohngeld für Einkommensschwache sollten die besonderen Anforderungen älterer Menschen berücksichtigt werden. Weiterer Reformbedarf wird beim Mietrecht deutlich.  Außerdem sollte der Zugang zu technischen Assistenzsystemen erleichtert werden.

Die Metastudie "Demografische Entwicklung und Wohnen im Alter" befasst sich auch mit dem Bereich der Pflege. Eine weitere Metastudie ist den haushaltsbezogenen Dienstleistungen gewidmet.

Sie können den gesamten Bericht online nachlesen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung e.V. (DPtV) den Ratgeber "Zufrieden altern im Beruf" herausgegeben.

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Der Ratgeber wendet sich ausdrücklich an ArbeitnehmerInnen und ist in drei Kapitel gegliedert.

Im ersten Kapitel wird auf den Altersprozess eingegangen. Neben dem Imageproblem und den Herausforderungen des Alters geht es vor allem um verschiedenen Leistungs- und Lernkompetenzen.

Im zweiten und umfangreichsten Kapitel wird die Unterstützung des gesunden Alters thematisiert. Körperliche und geistige Fitnesss soll durch maßvollem Ungang mit den eigenen Kräften erhalten und gefördert werden. Notwendige Strategien für mehr Energie und Wohlbefinden werden etwas detaillierter beschrieben.

Im abschließenden Kapitel werden die Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Arbeitswelt gebracht. Physische und psychische Selbstpflege, Aufgaben von Vorgesetzten, berufliche Rehabilitation, Pflege von Angehörigen und der Übergang in den Ruhestand werden erläutert.

Den gesamten Ratgeber können Sie kostenfrei herunterladen.

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Das Thema "Sucht im Alter" wird in der öffentlichen Diskussion eher selten behandelt, obwohl z.B. laut Schätzungen der ehemaligen Drogenbeauftragten Mechthild Dyckman über 400.000 Menschen über 60 Jahren in Deutschland alkoholabhängig sind. Um dieses Thema etwas mehr in den Fokus zu rücken, stellen wir Ihnen hier eine Auswahl der Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) vor.

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Erstens werden einige deutschsprachige Werke empfohlen:

Darke, Shane: Heroinabhängigkeit im Lebenslauf (2013): typische Biografien, Verläufe und Ergebnisse. ISBN 978-3-456-85253-9.

Albrecht, Günter; Groenemeyer, Axel (Hrsg.) (2012): Handbuch soziale Probleme. Bd. 1. ISBN: 978-3-531-32117-2.

Niekrens, Sebastian (2012): Sucht im Alter : Möglichkeiten der Intervention aus sozialarbeiterischer Perspektive. ISBN: 978-3-86226-141-3.

Kutschke, Andreas (2012): Sucht - Alter – Pflege. Praxishandbuch für die Pflege suchtkranker alter Menschen. ISBN: 978-3-456-85067-2.

Vogt, Irmgard (Hrsg.) (2011): Auch Süchtige altern. Probleme und Versorgung älterer Drogenabhängiger. ISBN: 978-3-940087-81-2.

Wolter, Dirk K. (2011): Sucht im Alter - Altern und Sucht. Grundlagen, Klinik, Verlauf und Therapie. ISBN: 978-3-17-020904-6.

Lützenkirchen, Anne (2010): Sucht im Alter. Soziale Arbeit mit alkoholabhängigen Menschen ab 60 Jahren. ISBN: 978-3-89918-193-7.

Barbara Bojack; Elke Brecht; Christina Derr (2010): Alter, Sucht und Case Management. Case Management als sinnvolles Unterstützungskonzept bei Suchtproblematik im Alter. ISBN: 978-394-14827-0-8.


Zweitens werden verschiedene deutschsprachige Artikel empfohlen. Das DZA legt besonderen Wert auf den Artikel von Ines Landschek (2014): Alkohol im Heim. In: Heilberufe. Es wird über eine separate Station für Alkoholabhängige eines Pflegeheimes berichtet. Im Rahmen des betreuten Trinkens geht es nicht um eine vollständige Abstinenz sondern um die soziale Integration. Weitere Empfehlungen sind:

Isfort, M (2015): Riskanter Konsum : Umgang mit Suchtkranken. In: Die Schwester, der Pfleger.

Gaßmann, Raphael (2015): "Wegschauen ist unterlassene Hilfeleistung": Sucht im Alter. In: Die Schwester, der Pfleger.

Ouatedem Tolsdorf , Mareike (2015): Neues von Onkel Peter: wenn Süchtige altern ... Fortsetzung einer Odyssee. In: Dr. med. Mabuse.

Werner, Sylke (2013): Weinseliger Lebensabend: Sucht im Alter: Wie Pflegende richtig intervenieren und präventiv tätig werden können. In: Pflegezeitschrift.

Hoff, Tanja (2013): Sucht im Alter: Vernetzungs- und Versorgungsdefizit zwischen primärmedizinischen und sozialarbeiterischen Handlungsfeldern. In: Älter werden - älter sein.

Die Zeitschrift für Gerontologie und Ethik, Ausgabe Nr. 6 (2014) beschäftigt sich als Themenheft mit Sucht im Alter.


Drittens wird auch auf englischsprachige Literatur verwiesen:

Fox, Mike; Wilson, Lesley (2011): Counselling older people with alcohol problems. ISBN: 978-1-8490-5117-0.

Cummings, Sherryl M., Cooper, R. Lyle, Johnson, Catherine (2013): Alcohol misuse among older adult public housing residents. In: Journal of gerontological social work.


Viertens können Sie einige Artikel und Berichte online lesen:

Die Drogen- und Suchtberichte aus den Jahren 2013 und 2014.

Röhm, A. (2013): Projekt Sucht im Alter: Abschlussbericht Fortbildung hausärztlicher Einzelpraxen (Ärzte, medizinische Fachangestellte) und hausärztlicher Qualitätszirkel.

Kessler, Daniel (2012): Exploration erfolgversprechender Massnahmen zur Reduktion des problematischen Alkoholkonsums bei älteren Menschen in der Schweiz.

Drewes-Lauterbach, Ralf (et al): Sucht im Alter : ein gemeinsames Thema der Sucht- und Altenhilfe ; Ergebnisse einer Befragung.

Baumgärtner, Theo (2011): Alter und Sucht: Zusammenfassung der Ergebnisse der Fachkräftebefragung zum Fortbildungsbedarf in den Systemen der Hamburger Suchtkranken- und Altenhilfe zur Unterstützung von älteren Menschen mit Suchtproblemen.

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Rose Tolksdorf, Dipl. Sozialpädagogin und Leiterin der Betreuungsstelle der Landeshauptstadt Kiel, bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Pflegestützpunkt konkret" eine Einführung mit dem Titel "... und plötzlich ist alles anders - Wer hilft mir, wenn ich nicht mehr für mich sorgen kann?" an. Anschließend steht Ihnen Frau Tolksdorf für persönliche Fragen zur Verfügung.

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Wo: Amt für Soziale Dienste, Stephan-Heinzel-Str. 2 (Wilhelmplatz), 2. Stock, Raum 208

Wann: Donnerstag, 23.04.15, 16:30 - 18 Uhr

Kosten: Keine

Anmeldung unter 0431/901-3696 oder -3627

Nähere Informationen finden Sie hier.

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In Verbindung mit der Demenzerkrankung entstehen häufig Fragen: Wo kann man Unterstützung finden? Welche Beratungsstellen gibt es? Welche lokalen Netzwerke bieten Hilfe? Die Antworten finden Sie auf drei Internetportalen. Zusätzlich wird Ihnen ein Wissensportal vorgestellt, auf dem Fragen von WissenschaftlerInnen verständlich beantwortet werden.

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Alle drei vorgestellten Internetportale werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben.

Das Serviceportal "Wegweiser Demenz" bietet ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Betroffene: Es informiert über Therapie-, Pflege- und Hilfsangebote. Die bundesweite Datenbank "Hilfe in meiner Nähe" , auf der inzwischen über 30.000 Einträge verzeichnet sind, bündelt Ansprechpartner und Hilfsangebote vor Ort.

Auf Bundesebene ist die Allianz für Menschen mit Demenz anzusiedeln. Sie ist ein Netzwerk verschiedener Gestaltungspartner, das die Bildung lokaler Hilfenetzwerke im Lebensumfeld der Betroffenen unterstützt: Es soll die Lebenssituation von Demenzerkrankten sowie ihren Angehörigen verbessert werden sowie das Thema Demenz enttabuisiert werden. Es werden konkrete Handlungsfelder und Gestaltungsräume vorgestellt sowie über die Aktivitäten der Allianz berichtet.

Das regionale Pendant ist die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz. Es sollen Potenziale vor Ort gebündelt und dauerhafte Strukturen geschaffen werden, die Erkrankten und ihren Familien konkret helfen. Dazu sind Informationen zu den Rahmenbedingungen und Förderbestimmungen der Lokalen Allianzen bereitgestellt. Sie können sich dort ebenfalls bereits geförderte Projekte in Schleswig-Holstein anschauen. Eines der Projekte, in diesem Fall aus München, ist das Wissensportal "EinBlickDemenz", auf dem seit diesem Jahr WissenschaftlerInnen verständlich formulierte Antworten auf Fragen zum Thema Demenz geben sollen.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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